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Klimaschutz-Workshop am 23. April in Zweibrücken

Klimaschutz-Workshop am 23. April in Zweibrücken

Nach dem Auftakt im Januar war es lange still um die Zweibrücker Klimaschutz-Arbeitsgruppe. Nun gibt es ein Lebenszeichen. Am Donnerstag, 23. April, soll der erste von zwei geplanten Workshops stattfinden.

Es war ein verheißungsvoller Auftakt Ende Januar: Ein 17-köpfiges Projektteam traf sich da zum ersten Mal um die Frage zu erörtern, wie Zweibrücken aktiv zum Klimaschutz und zur Energiewende beigetragen kann. Bis Ende Juli sollen diese Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Stadtverwaltung, dem Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ), der Stadtwerke und der Thüga AG ein Konzept erarbeiten, informierte der Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann. Regelmäßig solle auf den Websites von Stadt, UBZ und Stadtwerken über die Zwischenergebnisse informiert werden, hieß es damals, dafür würden extra entsprechende Seiten eingerichtet. Zweieinhalb Monate nach dem Auftakt findet man lediglich eine Seite mit einem Bericht über besagte Auftaktveranstaltung auf der Stadtwerke-Website. UBZ und Stadt verlinken dorthin. Also bisher noch gar nichts passiert? Immerhin, so erläutert Stadtwerke-Prokurist Leo Palm, steht ein erster von zwei geplanten Workshops kurz bevor. Am Donnerstag, 23. April, findet dieser ab 16 Uhr in den Räumen der Stadtwerke statt. "Dann wird kurz das Konzept vorgestellt, es gibt einen Erfahrungsaustausch", so Palm. Der Workshop richtet sich vor allem an Industriekunden, an die Verwaltung, an Installateure, Gipser, Architekten oder Energieberater, an alle, die mit Klimaschutz und CO{-2}-Reduktion zu tun haben. Für den zweiten Workshop, an dem dann die Bürger teilnehmen und ihre Ideen sowie Anliegen für das Konzept äußern können, wolle das 17-köpfige Projektteam bei seiner Sitzung am Dienstag, 19. Mai, einen Termin festlegen, schildert Palm. Das Leipziger Institut für Energie, das die Konzepterstellung begleitet, habe Vergleichsdaten in Form einer Energie- und Kohlendioxidbilanz von 1990 bis 2014 erfasst. Auf deren Basis wolle man Szenarien entwickeln und die Rahmenbedingungen so anpassen, dass der Rosenstadt die Energiewende gelinge. Die Ergebnisse der Workshops würden dann im Konzept festgehalten und im Internet veröffentlicht, so Palm.