Klare Mehrheit gegen Sackgasse

Eine große Mehrheit der Anwohner des Zweibrücker Fahrenbergs hat sich gegen eine Sperrung im Bereich der Fahrenbergstraße ausgesprochen. Das ist das Ergebnis einer schriftlichen Umfrage der Stadtverwaltung.

Sie hatte 309 Briefe an die Anwohner versandt. 184 antworteten. Mit der Rücklaufquote von 60 Prozent ist die Stadt zufrieden. 151 stimmten gegen die Sackgassenlösung, 33 dafür.

Bei der Umfrage wurde nur nach der Sperrung in der Fahrenbergstraße gefragt. Nach Auffassung der Stadt ist diese Stelle die einzige rettungstechnische und rechtliche Möglichkeit für eine Sperrung, so Stadtsprecher Heinz Braun. "Deshalb stand nur diese Möglichkeit zur Wahl." Ein von drei Anliegern der Hochstraße im Merkur vorgebrachter Vorschlag, eine Sperrung im Bereich der Straße An der Feigenklamm zwischen Einmündung Hochstraße und Am Schönhof einzurichten, sei aus oben genannten Gründen nicht umsetzbar.

Im Einzelnen entschieden sich die Anwohner der fünf Straßen: An der Feigenklamm 37 dagegen und einer dafür, Fahrenbergstraße zwölf dagegen und keiner dafür, Hochstraße 27 dagegen und 23 dafür, Am Schönhof 17 dagegen und sechs dafür, Gartenstraße 57 dagegen und drei dafür. Hintergrund der Umfrage waren die Klagen von Anliegern der Hochstraße sowie Am Schönhof und An der Feigenklamm über wachsenden Durchgangsverkehr.

Nach Auskunft der Stadt hat Anwohner Rolf Petzold selbst ausgearbeitete Pläne vorgelegt, um Parkbuchten auf der Fahrbahn der Hochstraße einzuzeichnen. Mit Parkbuchten hatte die Stadt vor einigen Wochen in Gesprächen mit Anliegern eine Möglichkeit genannt, um die Geschwindigkeit und möglicherweise den Verkehr zu verringern (wir berichteten). Drei Varianten hatte Petzold in seinem Plan aufgezeichnet, die sich in der Zahl der Parkplätze und Verschwenkungen unterscheiden. In einer Anliegerversammlung der Hochstraße werde Petzold die Varianten vorstellen.