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Kirchenbezirk stellt Gottesdienste auf den Prüfstand

Kirchenbezirk stellt Gottesdienste auf den Prüfstand

Der protestantische Kirchenbezirk Zweibrücken, zu dem auch die Bliestalgemeinden und der Homburger Stadtteil Einöd gehören, stellt Form und Zahl der Gottesdienste auf den Prüfstand. Dekan Peter Butz erklärt zu dem Hintergrund der Überlegungen: "Es liegt der Gedanke nahe, nicht mehr wöchentlich in vielen Kirchen gleichzeitig das Gleiche zu machen, sondern unter Beteiligung möglichst vieler - Pfarrer, Mitarbeiterinnen, Musiker, Künstlerinnen - ein Netzwerk von Gottesdiensten in verschiedenen Formen zu entwickeln." Deshalb starte der Bezirk das "Projekt Gottesdienstnetz", so der Dekan.

Es gehe darum, mit weniger gleichen Gottesdiensten mehr Menschen zu erreichen. Gesucht werden Gemeinden, die zusammen ein solches "Godi-Netzwerk" für ihr Gebiet entwickeln möchten.

Als Auftakt findet nächsten Donnerstag, 14. April, 19 Uhr, in der Versöhnungskirche in Zweibrücken, Röntgenstraße 9 eine Bezirksversammlung statt, in der das Projekt vorgestellt wird. Eingeladen ist jeder, der sich für das Projekt interessiert.