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kfd Heilig Kreuz Zweibrücken wählte neuen Vorstamd

Katholische Frauen Zweibrücken wählten neuen Vorstand : Erfolgreicher Veranstaltungsreigen der kfd

Die kfd Heilig Kreuz stellte bei ihrer Jahreshauptversammlung vergangene und zukünftige Aktivitäten vor. Der Vorstand wurde bei der Wahl nur leicht verändert und bleibt agil.

„Ein großes Lob und Dankeschön an euch. Ihr arbeitet intensiv und zielführend, dabei sachorientiert und macht gleich Nägel mit Köpfen. Unsere Veranstaltungen haben einen großen Zulauf – weiter so!“, ermunterte Annette Petz den Vorstand der Katholischen Frauen Deutschland kfd der Pfarrei Heilig Kreuz bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindesaal.

Besonders große Freude herrschte darüber, dass sich die langjährige Schriftführerin Monika Emmert am Wahltag morgens noch entschlossen hatte, trotz aufwändiger familiärer Aufgaben erneut zu kandidieren. „Einige kfd’s lösen sich auf, weil es kein Leistungsteam mehr gibt“, verkündete Maria Rimbrecht, doppelt dankbar, dass Zweibrücken auch in den nächsten Jahren wieder so gut aufgestellt ist.

Einzig Kassenführerin Brunhilde Adam zog sich wegen anderer Prioritäten aus dem Amt zurück. Dafür konnte Birgit Stegner gewonnen werden. Katharina Rimbrecht steht künftig Anneliese Beck als Kassenprüferin zur Seite. Der übrige Vorstand wurde einstimmig in seinen Ämtern bestätigt.

„Es mangelt uns nicht an Ideen!“, stellte Maria Rimbrecht beim Ausblick auf das neue Jahr fest. Zuvor hatte sie für ihren Jahresbericht mit einer Vielzahl an erfolgreichen Veranstaltungen viel Lob erhalten. Die engagierten Frauen waren selbst erstaunt von dem Zulauf und dem Zuspruch, den sie mit ihrer Unterschriftensammlung zugunsten Katholischer Frauen in Kirchenämtern erzielten.

„Es hat in Strömen geregnet, aber wir haben in ein paar Stunden mehr als 400 Unterschriften bekommen. Die Leute haben sehr, sehr gerne unterschrieben“, berichtete Maria Rimbrecht. Dabei hätten sehr interessante Gespräche stattgefungen, sogar mit einem Buddhisten oder einer Muslimin, die das Anliegen unterstützt hätten. „Das sollten wir öfter machen: rausgehen zu den Menschen und an einem Stand Gespräche führen“, regten einige Frauen an.

Auch das Weihnachtsgebäck beim Basar Anfang Advent wurde komplett ausverkauft. 400 Euro spendet die kfd Zweibrücken jeweils hälftig an ein Waisenhaus in Indien, das von Kaplan Kiran Babu Dasari persönlich betreut wird, sowie an die Zweibrücker Außenstelle des Pirmasenser Frauenhauses. „Regional und international, Frauen und Kinder“, zeigten sich die rund 30 anwesenden Frauen mit der demokratischen Entscheidung rundum zufrieden.

Erstmals wird die kfd keine Faschingsveranstaltung abhalten. „Wir waren uns unsicher, ob wir das mit einem neuen Team so kurzfristig gestemmt bekommen“, bekannte die Vorsitzende. Dafür ist am Dienstag, 11. Februar, die „Herzenssache“ zu Gast und verspricht einen heiteren Nachmittag mit viel Herz und Gefühl. „Das passt perfekt zum Valentinstag am 14. Februar“, stellten die Frauen fest.

Am Freitag, 28. Februar, wird um 19 Uhr in der Karlskirche die Ausstellung zum Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe eröffnet. Unter dem Motto „Frauen in Simbabwe – steh auf und geh!“ stellt die vielfach ausgezeichnete Malerin und Grafikerin Granete Ngirandi drei Wochen lang Bilder und Grafiken aus ihrer Heimat aus. Das Leben, vor allem der Frauen, in Simbabwe und auch das Thema Aids spielen dabei eine Rolle. Der Weltgebetstag, an dem die kfd ebenso wie protestantische und evangelisch-methodistische Christen aus Zweibrücken beteiligt sind, wird daher am Freitag, 6. März, um 18 Uhr auch in der Karlskirche gefeiert. Am folgenden Dienstag, 10. März, hält Pastoralreferentin Nina Bender im Rahmen ihrer Ausbildung um 15 Uhr eine Besinnung.

Am 21. April laden Maria Rimbrecht mit Texten und Walter Rimbrecht mit seiner Trompete zu „schönen Erinnerungen mit Lilli Marlen“. Außerdem gilt es, sich zu der Feier „60 Jahre kfd“ im Speyerer Dom anzumelden. Mit Blick auf die zahlreichen Ideen von Bastelangeboten bis hin zur Führung durchs Landgestüt stellten die Frauen fest: „Wir könnten viel mehr Veranstaltungen machen!“ Dazu sind alle Interessierten eingeladen, unabhängig von jeder Religionszugehörigkeit. Die kfd ist dabei „stark interessiert“, auch jüngere Frauen zu begeistern. Eine Besonderheit sei das Blättchen „Frau und Mutter“, das in Eigenregie getextet und erstellt sowie persönlich ausgetragen werde. Federführend sind hier seit „gefühlt 100 Jahren“ Heinz und Brigitte Burkhardt, die 85 Exemplare an die jeweiligen Haushalte verteilen.

Der neue Vorstand der kfd: Leiterin Maria Rimbrecht, stellvertretende Leiterin Sabine Weigel, Präses Pfarrer Wolfgang Emanuel, Geistliche Leiterin Gemeindereferentin Monika Schmidt, Schriftführerin Monika Emmert, neue Kassenwartin Birgit Stegner, Kassenprüferinnen Anneliese Beck und Katharina Rimbrecht (neu).