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Keine zusätzlichen grünen Pfeile

Keine zusätzlichen grünen Pfeile

Der Siegeszug des Grünpfeils, der in Deutschland in der ehemaligen DDR begann, ist in Zweibrücken bis auf weiteres beendet. Es soll neben den drei bereits installierten Pfeilen keine weitere geben.

An den Einmündungen Bismarck-/Dinglerstraße, Homburger-/Freudenbergerhofstraße und Freudenbergerhof-/Homburgerstraße hängen seit 1997 an den Ampelanlagen grüne Blechschilder. Und bei den drei Schildern wird es vorerst in der Stadt bleiben. "Wir haben geprüft, ob wir an weiteren Ampeln die Schilder anbringen und sind einstimmig zum Ergebnis gekommen, es nicht zu tun", informierte die Sachgebietsleiterin Straßenverkehr des Zweibrücker Ordnungsamtes, Gabriele Eitel, über ein Ergebnis einer Sitzung des Zweibrücker Verkehrssicherheitsrates.

"Der Ausschuss arbeitet im Stillen. Die Beschlüsse wirken sich aber für die Öffentlichkeit aus", beschrieb der Beigeordnete Henno Pirmann das Gremium, in dem Kommunalpolitiker, Polizei , Ordnungs- und Bauamt, Stadtwerke und der Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) bei Straßenverkehrs-Angelegenheiten zusammenarbeiten.

Und da stand in der jüngsten Sitzung das Thema des "grünen Blechpfeils", wie Eitel sagte, auf der Tagesordnung. "Der Pfeil bringt auf der einen Seiten Entlastung. Auf der anderen Seite halten sich aber nicht alle daran." So müssten auch die Rechtsabbieger trotz des Schildes an der roten Ampel halten - wie vor einem Stoppschild müssen alle Räder zum Stillstand gekommen sein. Erst dann können die Pkw-Fahrer unter Beachtung des Verkehrs bis zur so genannten Sichtlinie vorfahren und dann abbiegen.

Ein weiteres Thema war die Verkehrssituation durch die Neugestaltung der Alten Ixheimer Straße. Die Umleitung führt über die 22er- und Steinhauser Straße. "Das Linksabbiegen in die Steinhauser Straße ist nicht einfach. Vor allem für Busse", sagte Stadtsprecher Heinz Braun. Deshalb habe die Verwaltung in Absprache mit dem Ausschuss bergaufwärts ein Schild mit dem Hinweis auf eine gefährliche Ausfahrt sowie ein Tempo-30-Schild aufgestellt.

Halteverbot in Kasernenstraße

In der Kasernenstraße am Hauptfriedhof sei nach der Beratung ein absolutes Halteverbot erlassen worden, sagte der Beigeordnete. Nach Ende der Baustelle Alte Ixheimer Straße bliebe es beim Haltverbot. Wobei Pirmann an die Besucher des Friedhofs appellierte, den dafür geschaffenen Parkplatz zu benutzen.

In den vergangenen Jahren beschäftigte sich das Gremium beispielsweise mit den Verkehrsspiegeln oder dem Schilderwald. In diesem Jahr steht die Situation der Fahrradfahrer auf der Tagesordnung.