Keine weitere Auffüllung

Zweibrücken. Zwei Lösungen hat die Kreisverwaltung Südwestpfalz dem Zweibrücker Flughafen vorgeschlagen, um den Baustopp für Auffüllarbeiten am südöstlichen Ende der Landebahn aufzuheben. "Es wird in Richtung abflachen gehen", favorisiert der Flughafen-Geschäftsführer, Werner Boßlet (Foto: pma), eine der vorgeschlagenen Lösungen

Zweibrücken. Zwei Lösungen hat die Kreisverwaltung Südwestpfalz dem Zweibrücker Flughafen vorgeschlagen, um den Baustopp für Auffüllarbeiten am südöstlichen Ende der Landebahn aufzuheben. "Es wird in Richtung abflachen gehen", favorisiert der Flughafen-Geschäftsführer, Werner Boßlet (Foto: pma), eine der vorgeschlagenen Lösungen.Danach soll die Aufschüttung abgeflacht und die Erde in dem Bereich verteilt werden. Weitere Aufschüttungen sind nach Aussage Boßlets nicht mehr geplant. Die Standsicherheit der Landebahn sei ohne weitere Auffüllungen gegeben. "Deshalb können wir den Zustand im wesentlichen so belassen", sagt Boßlet.

Im September 2010 hatte die Kreisverwaltung den Stopp angeordnet, nachdem Probebohrungen ergeben haben, dass das Auffüllmaterial nicht ordnungsgemäß verdichtet worden war (wir berichteten). Vor einer Weitergenehmigung mussten die Aufschüttungen standsicher gemacht werden und den Anforderungen des Luftfahrtamtes entsprechen.

Die Flughafen-Gesellschaft beschäftigt derzeit das Problem, ob in dem Bereich mit Wasser zu rechnen ist. Dazu war in dieser Woche ein Gutachter vor Ort. Vom Ergebnis hängt ab, ob man auch hier eine Lösung benötigt. Eventuell müsse das Wasser mittels einer Drainage beseitigt werden.

Zudem sucht die Flughafen-Gesellschaft noch Bodenmaterial für Auffüllungen in anderen Bereichen des Flughafengeländes. Doch es sei schwer, geeignetes Material zu finden, sagt Boßlet. Die Flughafen-Gesellschaft hatte auf Erde vom Gewerbegebiet Steitzhof gehofft. Aber diese konnte nicht verwendet werden.