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Katholische Sterilstation nur noch in Landstuhl

Katholische Sterilstation nur noch in Landstuhl

Zweibrücken. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (Foto: pma) hat Günter Merschbächer, Geschäftsführer des St.-Johannis-Krankenhauses in Landstuhl und des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Zweibrücken, einen Bewilligungsbescheid über drei Millionen Euro überreicht. Damit soll eine neue Zentralsterilstation in Landstuhl geschaffen werden, teilt das Ministerium mit

Zweibrücken. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (Foto: pma) hat Günter Merschbächer, Geschäftsführer des St.-Johannis-Krankenhauses in Landstuhl und des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Zweibrücken, einen Bewilligungsbescheid über drei Millionen Euro überreicht. Damit soll eine neue Zentralsterilstation in Landstuhl geschaffen werden, teilt das Ministerium mit. Beide katholische Kliniken haben den gleichen Träger und bislang eigene Zentralsterilstationen. Diese seien aber veraltet, so Dreyer (SPD) bei der Feierstunde in Landstuhl. Dazu komme, dass sich im Laufe der Zeit die baulichen und hygienischen Anforderungen wesentlich verändert hätten. Schließlich habe sich die Technik rasant weiterentwickelt, die heutigen Gerätschaften zur Reinigung von Sterilgut seien kaum noch zu vergleichen mit denen aus den siebziger Jahren. Die Ministerin unterstrich, dass "mit dem Bau einer gemeinsamen Zentralsterilstation für zwei Krankenhäuser der Krankenhausträger den Forderungen nach einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern nachkommt. Es wird auf Dauer nicht mehr finanzierbar sein, dass jedes Krankenhaus sämtliche Einrichtungen von der Wäscherei über das Labor bis zur Zentralsterilisation vorhält. Gerade benachbarte Krankenhäuser müssen in Zukunft, um Kosten einzusparen, stärker kooperieren und eine sinnvolle Arbeitsteilung verabreden." 2,3 Millionen Euro werden aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes bewilligt, 769 500 Euro zahlt das Land. red