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Geschimpft, gejammert, gedroht: Junger Mann rastet völlig aus

Geschimpft, gejammert, gedroht : Junger Mann rastet völlig aus

 (red) Am Dienstag gegen 18.30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Zweibrücken ein weinender junger Mann gemeldet, der zunächst auf dem Gehweg in der Molitorstraße an der Ecke zur Johann-Schwebel-Straße gelegen habe und sich nun zu Fuß – ein Fahrrad schiebend – in der Johann-Schwebel-Straße in Richtung Berufsschule bewegen würde.

Die zur Überprüfung des Mannes entsandte Funkstreifenbesatzung entdeckte in der Johann-Schwebel-Straße den jungen Mann, der wimmernd und heulend auf dem Boden lag und angab, Schmerzen in der Hüfte zu haben. Seine Stimmung schlug immer mehr von weinerlich in aggressiv um und er versuchte mehrfach vergeblich aufzustehen, um nach Hause zu gehen.

Nachdem wenig später der Notarzt eingetroffen war, steigerte sich die Aggressivität des 23-Jährigen noch weiter und er ballte die Fäuste, um nach einem Polizeibeamten zu schlagen. Der Angriff misslang jedoch völlig, da der junge Mann größte Koordinationsprobleme hatte. Als er zur Eigensicherung gefesselt und in den Rettungswagen gesetzt werden sollte, ballte er erneut die Fäuste und wurde hochaggressiv, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Da nicht bekannt war, welche Substanzen er eingenommen hatte, sollte er vom Nardini-Klinikum zur Untersuchung und Behandlung in die Psychiatrie des Krankenhauses Pirmasens gebracht werden. Dabei biss er einem Sanitäter in den Finger und spuckte weiterhin wild um sich. In Pirmasens musste er ob seiner Aggressivität ans Bett gefesselt werden.