Polizei geht von Tötungsdelikt aus Hausbewohner finden Frauenleiche in Zweibrücker Keller

Zweibrücken · Hausbewohner haben eine getötete Frau in einem Keller in einem Zweibrücker Mehrfamilienhaus entdeckt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Was bislang bekannt ist.

 Die Polizei hat noch keine konkreten Hinweise auf Tatverdächtige.

Die Polizei hat noch keine konkreten Hinweise auf Tatverdächtige.

Foto: Lutz Fröhlich

Grausiger Fund in einem Mehrfamilienhaus im Zweibrücker Stadtgebiet in Rheinland-Pfalz: Bewohner fanden am späten Montagabend eine junge Frau tot in den Kellerräumen des Gebäudes – und verständigten die Polizei.

Frau wurde bereits obduziert

„Die 33-Jährige wies Spuren von äußerer Gewaltanwendung auf, so dass von einem Tötungsdelikt ausgegangen wird“, teilte am Dienstagnachmittag das Polizeipräsidium Westpfalz mit. Weiter heißt es in der Pressemitteilung aus Kaiserslautern: „Derzeit gibt es keinen konkreten Tatverdächtigen.“ Die Frau sei bereits obduziert worden.

Die Umstände und Abläufe des Vorfalls seien derzeit unklar und ebenso Gegenstand der Ermittlungen wie die Suche nach möglichen Tatverdächtigen“, schreibt die Polizei: „Nähere Details können aus ermittlungstaktischen Gründen zum aktuellen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden.“

Wer war die Frau?

Auch auf Nachfragen unserer Zeitung, wo die getötete Frau zuletzt lebte, der Art der Verletzungen sowie zum genauen Fundort die Leiche wurde deshalb keine Auskunft erteilt.

Nach Merkur-Informationen sind aber Angaben von Bürgern in Zweibrücker Facebook-Gruppen korrekt, dass es sich um ein Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Ebert-Straße handelt, der Ortsdurchfahrt von Zweibrücken-Bubenhausen. Dort wurden bereits in der Nacht, aber auch am Dienstagvormittag noch Fahrzeuge von Ermittlern beobachtet.

„Das Fachkommissariat für Kapitaldelikte der Kriminaldirektion Kaiserslautern und die Staatsanwaltschaft Zweibrücken haben die Ermittlungen aufgenommen“, schließt die Pressemitteilung der Polizei.

Auf telefonische Nachfrage bei der Polizei hieß es, möglicherweise könne die Staatsanwaltschaft Zweibrücken etwas mehr sagen – hier wartet unsere Redaktion noch auf Antwort auf die gestellte Anfrage.

Nach noch unbestätigten Merkur-Informationen handelt es sich bei der Getöteten um eine Zweibrückerin.

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