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John-Deere-Brücke: Verhandlung über Klagen erst ab April

John-Deere-Brücke: Verhandlung über Klagen erst ab April

Voraussichtlich wird das Koblenzer Verwaltungsgericht erst ab April über die Normenkontrollklage von Möbel Martin und dem Globus-Baumarkt gegen den Bebauungsplan "Verlängerung Wilkstraße - Brücke über den Schwarzbach" verhandeln.

Das erklärte Gerichtssprecher Andreas Hammer auf Merkur-Anfrage. Nachdem beide Unternehmen Klage gegen das Bauvorhaben einer Brücke über den Schwarzbach (wir berichteten) erhoben hatten, lägen die Begründungen aktuell noch nicht vor. Nachdem die Planungsunterlagen zur Verfügung stünden, hätten die Unternehmen dafür einen Monat Zeit, hier also bis Ende Februar. Danach könne die Gegenseite - also die Stadt Zweibrücken - einen Monat lang zu genannter Begründung Stellung beziehen.

Hammer: "Dann ist die Sache ausgeschrieben. Das heißt, beide Seiten haben ihre Argumente vorgetragen und der Senat kann die Sache beurteilen." Wie lange eine mögliche Verhandlung dauern könnte, sei noch nicht abschätzbar. Beide Unternehmen werden von der Kanzlei Lenz und Johlen aus Köln vertreten. Zu den Gründen der Klage wollte sich Möbel Martin auf Merkur-Anfrage nicht äußern. Sprecherin Daniela Thull verwies auf das laufende Verfahren. Von Globus war auf mehrfache Anfrage keine Stellungnahme zu erhalten.