Islandpferdezentrum Zweibrücken : Herausragend bewertete Fohlen

Gute Ergebnisse fürs Islandpferdezentrum Zweibrücken bei jährlicher Beurteilung.

(cvw) Im vergangenen Jahr stellte die Familie Reister vom Islandpferdezentrum Zweibrücken das bundesweit höchstgeprüfte Fohlen. Der kleine Hengst wurde durch den bekannten Reiter und Richter Uli Reber, Chef vom Islandpferdegestüt Lipperthof in der Oberpfalz, mit der herausragenden Durchschnittsnote 8,32 bewertet.

Auch in diesem Jahr erreichte die Zweibrücker Zucht erneut Traumnoten. An dem „traumhaften Sonntag“ auf dem Islandpferdezentrum Zweibrücken durfte sich die anerkannte Züchterfamilie über „sagenhafte 75 Prozent Elitefohlen“ freuen. Diese prästentierte bei der alljährlichen Fohlenbeurteilung auf dem Buchenwaldhof in Wattweiler alle ihre 16 Fohlen, die dieses Jahr hier geboren wurden. Zwölf dieser Fohlen erhielten eine Bewertung 8,0 und besser. Dies bedeutet, dass sie Elite-geprüfte Fohlen sind.

„Das ist einfach gigantisch“, kommentiert die strahlende Hofherrin Claudia Reister das herausragende Ergebnis mit Drei-Viertel-Elitefohlen aller vorgestellten Tiere. Der Bundesdurchschnitt der bei solchen Veranstaltungen gezeigten Fohlen liege bei elf Prozent Elitefohlen.

In diesem Jahr waren mit Annika Wiescher und Claudia Eikermann gleich zwei Richterinnen vom IPZV (Islandpferdezuchtverband) zum Bewerten der Pferde in Zweibrücken. Vor den Fohlen beurteilten sie eine stattliche Anzahl an drei- und vierjährigen Jungpferden.

Eine besondere Augenweide war der dreijährige Hengst Barón frá Kjartansstödum, der mit laut Richterspruch „viel fließender Energie und außergewöhnlich taktsicherem Tölt in allen Tempi sowie vielversprechendem Rennpass“ die zahlreichen Zuschauer begeisterte. Er erhielt mit einer 8,22 die beste Durchschnittsnote, punktgleich mit dem vierjährigen Drangur. Bei den Dreijährigen lag der Notendurchschnitt der sieben vorgestellten Hengste bei der Note 8,03.

Die fünf vierjährigen Hengste erreichten einen Notendurchschnitt von 8,02. Hier präsentierte Familie Reister lediglich einen Ausschnitt ihrer Pferde, da an einem Bewertungs- und Prüfungstag maximal 40 Tiere zugelassen sind. Damit geriet auch das engagierte und kompetente Treiberteam an seine Leistungsgrenzen.

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