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Investor Siempelkamp will Anteil bei Pallmann vorerst nicht aufstocken

Investor Siempelkamp will Anteil bei Pallmann vorerst nicht aufstocken

Zweibrücken. Das Unternehmen Siempelkamp rechnet mit einer langwierigen Sanierung des angeschlagenen Zweibrücker Maschinenbauunternehmens Pallmann. Das sagte Hans W. Fechner, Geschäftsführer bei Siempelkamp, dem Pfälzischen Merkur. "Es gibt Propheten, die glauben, dass eine solche Sanierung in drei Monaten zu machen ist

Zweibrücken. Das Unternehmen Siempelkamp rechnet mit einer langwierigen Sanierung des angeschlagenen Zweibrücker Maschinenbauunternehmens Pallmann. Das sagte Hans W. Fechner, Geschäftsführer bei Siempelkamp, dem Pfälzischen Merkur. "Es gibt Propheten, die glauben, dass eine solche Sanierung in drei Monaten zu machen ist. Ich gehe davon aus, dass das mindestens ein Jahr dauert", sagte er.Der Manager hat unmittelbar nach dem Einstieg bei Pallmann den Posten des kaufmännischen Geschäftsführers bei dem Zweibrücker Betrieb übernommen. Siempelkamp werde diesen Posten dauerhaft besetzen, er - Fechner - werde solange diese Aufgabe wahrnehmen, bis der Nachfolger installiert sei, hatte Fechner im Merkur bereits bekanntgegeben.

Siempelkamp hatte Pallmann in höchster Not gerettet. Der geschäftsführende Gesellschafter Hartmut Pallmann hatte bereits den Insolvenz-Antrag eingereicht, als die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Krefeld 25,1 Prozent an dem Maschinenbauer übernahm und für flüssige Mittel sorgte.

Auf die Frage, ob geplant sei, diesen Anteil zu erhöhen, sagte Fechner: "Ein Aufstocken ist erst mal nicht geplant." Er erhoffe sich von dem Engagement, dass beide Unternehmen - sowohl Siempelkamp als auch Pallmann selbst - profitieren werden. "Ich möchte nicht von Synergieeffekten sprechen, weil dieses Wort zumeist eine negative Bedeutung hat. Aber Siempelkamp und Pallmann haben bereits in der Vergangenheit gemeinsam Anlagen erstellt, jeder lieferte einzelne Komponenten für eine Maschine." Hier sehe er Vorteile, dass künftig Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden könnten, erläuterte Fechner. eck

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Foto: siempelkamp