„Investition in die Zukunft“

In der Ferienzeit werden jedes Jahr notwendige Arbeiten in den Schulen durchgeführt, sagt Bürgermeister Rolf Franzen. So auch in diesem Jahr. Über 370 000 Euro steckt die Rosenstadt in die Schulen. Über zwei Drittel des Geldes fließen in den Standort Wackenstraße der Herzog-Wolfgang-Realschule.

"Investitionen in die Schulen sind Investitionen in die Zukunft", begründet der Zweibrücker Bürgermeister Rolf Franzen die stetigen Ausgaben der Stadt in die Schulgebäude . Seit Jahrzehnten nehme Zweibrücken "trotz der schwierigen Finanzlage" Geld in die Hand, um die hiesigen Schulgebäude in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. "Das müssen uns die Kinder wert sein", sagt Franzen, der auch Jugenddezernent ist. Der Bürgermeister ist gleichzeitig auch zuständig für die Finanzen der Stadt. In der Ferienzeit würden jedes Jahr notwendige Arbeiten durchgeführt, sagt Franzen. Schließlich wolle die Stadt den Unterricht so wenig wie möglich beeinträchtigen. In diesem Jahr werden rund 370 000 Euro investiert. Dabei sind die Arbeiten in der Canadaschule nicht eingerechnet, in der die Verwaltungsräume innerhalb der Schule verlegt werden. Die freiwerdenden Räume werden für den Kindergarten umgebaut (wir berichteten). Zwei Maßnahmen sind auch Änderungen in den Schulden geschuldet. So wurde vor einem Jahr an der Berufsbildenden Schule ein berufliches Gymnasium eingerichtet. Deshalb benötigt die Ignaz-Roth-Schule auch naturwissenschaftliche Räume. 20 000 Euro sind für die vorbereitenden Arbeiten für die Herstellung von Fachklassen vorgesehen. In der BBS sind dazu noch 8000 Euro für die Herstellung eines Inklusionsraumes geplant. Das Helmholtz-Gymnasium wird im neuen Schuljahr eine Ganztagsschule. Dazu wird ein Speiseraum benötigt. Die Stadt zahlt 37 000 Euro für dessen Herstellung. Im Helmholtz-Gymnasium wird darüber hinaus auch die Beleuchtung der Bibliothek für 17 000 Euro erneuert.

Fast zwei Drittel des eingeplanten Geldes werden für den Standort Wackenstraße der Herzog-Wolfgang-Realschule ausgegeben. Dort wird das Dach für 181 000 Euro saniert, die Beleuchtung für 17 000 Euro erneuert und Akustikdecken für 59 000 Euro eingebaut.

In der Thomas-Mann-Schule werden die Bodenbeläge für 21 000 Euro erneuert. In der Grundschule Rimschweiler werden das Foyer und die Flure für 6000 Euro neu gestrichen, schildert Bürgermeister Rolf Franzen weiter, welche Sanierungsarbeiten in der Stadt durchzuführen sind.