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Innerstädtisches Neubaugebiet in Zweibrücken

Innerstädtisches Neubaugebiet in Zweibrücken : 13 citynahe Bauplätze für junge Familien

Immobilia GmbH entwickelt Baugebiet auf früherem Krankenhaus-Gelände unterhalb der Oberen Denisstraße.

„Wir möchten jungen Familien die Möglichkeit anbieten, in Zweibrücken ein Einfamilienhaus zu bauen“, erläutert Immobilienhändler Willi Geßner das Projekt „Junges Wohnen am Himmelsberg“. Bisher hat seine Immobilia GmbH in Zweibrücken größere Projekte mit Eigentumswohnungen realisiert. Aber Geßner berichtet: „In der Stadt werden auch Einfamilienhäuser nachgefragt.“ Dieser Nachfrage wolle Immobilia jetzt nachkommen.

Im Dezember hat das Unternehmen das ehemalige Evangelische Krankenhaus erworben (wir berichteten). Dazu gehörte auch das rund 7700 Quadratmeter große brachliegende Gelände des noch älteren Krankenhaus-Standorts unterhalb der Oberen Denisstraße. Vor sieben Jahren wollte der Landesverein Innere Mission dort eine Altenpflege-Zentrum errichten. „Dafür gibt es sogar eine Baugenehmigung“, sagt Geßner. Doch seiner Überzeugung nach sind Angebote für junge Bauherren in Zweibrücken dringender.

13 Bauplätze zwischen 475 und 630 Quadratmeter sind geplant. Geßner rechnet mit einem Grundstückspreis von rund 150 Euro pro Quadratmeter. Die Immobiliengesellschaft werde die Erschließungsstraße bauen und dann an die Stadt übergeben, kündigt Geßner an. Deshalb werde der Wendehammer entsprechend dimensioniert, damit auch große Müllfahrzeuge drehen können.

Noch in diesem Jahr sollte Baurecht für das Gelände vorliegen, erwartet Geßner. „Dann wird die rund 80 Meter lange Straße mit Verbundsteinen im Frühjahr gebaut.“ Der Projektentwickler bietet Interessenten die baureifen Grundstücke an. „Im nächsten Jahr kann gebaut werden. Die an der Oberen Denisstraße liegenden schon ganz früh im Jahr.“

Bei der Umsetzung habe Immobilia gut mit der Stadtverwaltung und dem Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) zusammengearbeitet, sagt Geßner. Alle Seiten seien sich bei dem Projekt einig gewesen.

„Wir wollen weiter freie, innerstädtische Flächen als Projektentwickler angehen“, kündigt Geßner an. „Wir müssen dazu nicht Baugebiete auf der grünen Wiese ausweisen, auf denen Familien ihr Einfamilienhaus bauen können.“ Zu diesem Thema hatte es in den vergangenen Wochen kontroverse Debatten im Stadtrat und im Wahlkampf gegeben.

Das Projekt auf dem Gelände des alten Krankenhausstandorts sei der erste Schritt bei der Entwicklung des gesamten Komplexes Evangelisches Krankenhaus. „Das große Gebäude gehen wir im nächsten Schritt an.“ Wobei Geßner die Pläne für das Ex-EvK noch zurückhält: „Das Vorhaben ist noch nicht soweit.“ Zurzeit sind dort noch das Nardini-Klinikum mit einer internistischen Abteilung und Praxen eingemietet.

So ist die Grundstücke-Vorplanung. Foto: Immobilia Vertriebsgesellschaft für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen mbH/Immobilia

Neben dem eigenen Projekt auf dem Himmelsberg ist die Immobilia beim Projekt „Wohnen am Jacobyberg“ in Bubenhausen von der Firma Scharding mit der Vermarktung beauftragt. „Dort kann schon in diesem Jahr gebaut werden“, erklärt Geßner. Neun Bauplätze zwischen 300 und 700 Quadratmeter entstehen dort. „Die Firma Scharding möchte moderne Häsuer für junges Wohnen anbieten“, erläutert Geßner. Damit passten die beiden Projekte am Himmelsberg und am Jacobyberg gut zusammen. Den Bedarf nach solchen Bauplätzen erkennt der Immobilienhändler an ersten Nachfragen nach Grundstücken. „Obwohl die beiden Projekte eigentlich noch nicht öffentlich sind.“