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Sohn der Stadt: Hollinger-Werke ab 7. April im Stadtmuseum

Sohn der Stadt : Hollinger-Werke ab 7. April im Stadtmuseum

(red) Nach gut 50 Jahren kehrt der Zweibrücker Künstler Hans Jacomo Hollinger mit einer großen Ausstellung in seine Heimatstadt zurück. Das Stadtmuseum Zweibrücken zeigt eine umfassende Schau seiner Werke, die den ungewöhnlichen Werdegang des Künstlers dokumentieren.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 7. April, um 11.15 Uhr im Stadtmuseum. Die Ausstellung läuft bis zum 19. Mai, dem Internationalen Museumstagwo sie um 15 beendet wird.

Hans Hollinger wurde 1949 in Zweibrücken geboren, 1968 machte er Abitur. Er studierte erst Jura, dann Kunst, Kunstgeschichte und Ethnologie. Viele Jahre war er aktiv in der Wiesbadener Kunstszene, Bühnenbildner und Filmarchitekt in der Mainmetropole und schließlich leitender Bühnenbildner an den Hamburger Kammerspielen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet Hans Hollinger als freier Künstler, zuerst in Hamburg, seit 2007 in seiner Wahlheimat, der Schweiz.

Hollinger ist, so charakterisiert ihn das Stadtmuseum, „Landschaftsmaler der Moderne, der ganz in der Tradition der Malerei eines Turner oder Friedrich steht. Weite Landschaften, manchmal nur angedeutete Wasserflächen, doch immer mit der Faszination eines suggestiven Lichtes“.