Hering erwartet Passagierrekord

Mainz/Zweibrücken. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) erwartet für den Flughafen Zweibrücken in diesem Jahr einen neuen Passagierrekord. "Die Entwicklung ist jetzt seit drei Jahren stabil am Flughafen Zweibrücken - seitdem wir mit Germanwings den Durchbruch geschafft haben", sagte Hering im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Mainz

Mainz/Zweibrücken. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) erwartet für den Flughafen Zweibrücken in diesem Jahr einen neuen Passagierrekord. "Die Entwicklung ist jetzt seit drei Jahren stabil am Flughafen Zweibrücken - seitdem wir mit Germanwings den Durchbruch geschafft haben", sagte Hering im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Mainz. Der Billigflieger Germanwings bietet seit 2006 von Zweibrücken aus Flüge nach Berlin und in europäische Urlaubsregionen an. Im vergangenen Jahr flogen von Zweibrücken rund 327 000 Passagiere ab, das waren fast 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Bereits Mitte November hatte Flughafen-Geschäftsführer Michael Keller gegenüber dem Merkur ein Plus von acht bis zehn Prozent prognostiziert. Gefasst reagierte Hering auf die Entscheidung des irischen Billigfliegers Ryanair, eine Verbindung von Zweibrücken nach London nach kurzer Zeit wieder einzustellen. Es gebe in Zweibrücken trotzdem deutlich über 300 000 Passagiere. Das Land habe aber "nicht den falschen Ehrgeiz", ständig mehr Passagiere zu akquirieren, ergänzte der Minister. Das Engagement solle vielmehr betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, und das bedeute, das sogenannte Vier-Säulen-Konzept zur Entfaltung zu bringen. Hierzu gehören neben dem Flugverkehr auch das Direktverkaufszentrum in Flughafennähe, ein Multimedia-Internet-Park für Firmen auf dem Flughafengelände sowie ein Sport- und Freizeitbereich mit einer Eis-Arena, einem Bowling-Center und einem Indoor-Spielpark für Kinder. Vor fünf Jahren wäre man froh gewesen, wenn man gewusst hätte, wie sich der Flughafen entwickeln würde, sagte Hering. "Wir reden dort mittlerweile über 2250 Arbeitsplätze am Flughafen. Zu amerikanischen Zeiten waren es 350." Nach Herings Angaben erhält das Projekt jährlich Subventionen des Landes von zwei bis drei Millionen Euro. dpa