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Vorlesewettbewerb: Helmholtz-Schülerin Katharina Igel ist Zweibrückens beste Vorleserin

Vorlesewettbewerb : Helmholtz-Schülerin Katharina Igel ist Zweibrückens beste Vorleserin

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wird seit 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er zählt zu den größten Schülerwettbewerben.

In der Rosenstadt sind die Vorentscheidungen in den einzelnen Klassen und anschließend in den Schulen bereits gefallen. „Heute treten die Schulsieger gegeneinander an, der Gewinner wird Zweibrücken beim Bezirksentscheid vertreten“, eröffnete Anne Detzler, Leiterin der städtischen Jugendbücherei den Vorlesewettbewerb. Drei Schulsieger wären eigentlich gegeneinander angetreten, doch leider war Dean Benz von der Herzog-Wolfgang-Realschule plus erkrankt und so waren es nur noch zwei: Mathilda Ciba von der Gemeinsamen Orientierungsstufe des Hofenfels-Gymnasiums und Katharina Igel vom Helmholtz-Gymnasium.

Es galt, einen selbstgewählten Text und einen Fremdtext vorzulesen. Die Inhalte aller Texte waren nicht kompliziert, und so gab es auch keine Versprecher, selbst der Fremdtext kam beiden fließend von den Lippen. Wer hat nun besser vorgelesen? Die Jury, bestehend aus ausgesprochenen Bücherfreunden, zog sich zur Beratung zurück. Es siegte Katharina Igel vom Helmholtz-Gymnasium. Warum? „Es war ein Kopf- an Kopf-Rennen, tadellose Vorlesetechnik bei beiden, nur Katharinas Textgestaltung war etwas lebendiger“, urteilte Jurymitglied Jan Althoff. Katharina, elf Jahre alt, aus Zweibrücken sagte: „Ich mag Phantasiebücher. Am liebsten aber Pferdegeschichten, da ich selber reite“. Die zwölfjährige Mathilda meinte: „Ich lese am liebstem Krimis und Agentengeschichten. Und weil wir längere Zeit in Frankreich gelebt haben, lese ich auch gern Bücher in französischer Sprache.“

Es war eine interessante Veranstaltung, die musikalisch von Natascha Reitler mit Gitarre und Gesang begleitet wurde. Einleitende Worte sprachen Bürgermeister Christian Gauf und Nicole Buchmann von der Stadtjugendpflege.