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Hamsterkäufe von Glühbirnen bleiben weitgehend aus

Hamsterkäufe von Glühbirnen bleiben weitgehend aus

Zweibrücken. Es gibt keine wirklichen Hamsterkäufe von 60-Watt-Glühbirnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Pfälzischen Merkur bei verschiedenen Elektrofachhändlern in Zweibrücken am Tag Eins der Nach-60-Watt-Zeit. Verkauft werden die 60-Watt-Glühbirnen auch weiterhin noch, jedoch werden sie ab dem heutigen 1

Zweibrücken. Es gibt keine wirklichen Hamsterkäufe von 60-Watt-Glühbirnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Pfälzischen Merkur bei verschiedenen Elektrofachhändlern in Zweibrücken am Tag Eins der Nach-60-Watt-Zeit. Verkauft werden die 60-Watt-Glühbirnen auch weiterhin noch, jedoch werden sie ab dem heutigen 1. September nicht mehr produziert und dürfen von den Händlern und Firmen auch nicht mehr eingekauft werden. Das Verbot wurde von der Europäischen Union verordnet und von Deutschland umgesetzt. Ihre Lagerbestände dürfen die Händler jedoch weiterhin verkaufen (wir berichteten).Beim Globus Baufachmarkt Zweibrücken heißt es, dass es schon auffällig sei, dass die Kunden verstärkt nach 60-Watt-Glühbirnen verlangten. Das habe man damals bei den 100-Watt-Glühbirnen gemerkt und erlebe es jetzt wieder. Bei dem einen oder anderen Kunden habe es schon so etwas ähnliches wie Hamsterkäufe gegeben, dies sei jedoch nur ein kleiner Teil, heißt es bei Elektro Fuhrmann. Einige andere Kunden seien bereits schon vor längerer Zeit auf Energiesparlampen oder gar LED-Leuchten umgestiegen. Es sei aber auch noch ein Vorrat an 60-Watt-Glühbirnen im Lager, so dass die Kunden beruhigt sein könnten.

Es sei noch eine große Nachfrage an den 60-Watt-Glühbirnen vorhanden, bestätigte Dieter Bärmann vom Elektrogroßhandel BuB. "Gerade eben haben wir wieder welche verkauft."

Tanja Schuh vom Elektromeisterbetrieb Gary Ringland hingegen berichtete, dass bei ihr alles wie gewohnt sei und sie keinerlei Hamsterkäufe oder dergleichen erlebt haben. yl