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Halloween in der Fußgängerzone Zweibrücken

Aktion von Stadtmarketing und Gemeinsamhandel : Großartig-gruseliges Halloween-Spektakel

Das Zweibrücker Halloween-Event konnte sich sehen lassen.

Also eines muss man den Veranstaltern, das Stadtmarketing Zweibrücken und der Verein Gemeinsamhandel Zweibrücken wirklich lassen: Das Halloween-Spektakel hat sich in den letzten Jahren wirklich zu einer Veranstaltungsgröße entwickelt, die sich sehen lassen kann. „Süßes oder Saures“ heißt es zwar noch immer vor den Geschäften, die sich nach wie vor fleißig mit der Ausgabe von Süßigkeiten daran beteiligen – doch das ist noch längst nicht alles, was das Halloween-Spektakel mittlerweile für Klein und Groß zu bieten hat. Bereits ab 15 Uhr begann am Donnerstagabend das Spektakel auf dem Schlossplatz. Hier war ein kleiner Vergnügungspark zusammengestellt, bei dem es nicht nur Essen und Trinken gab, sondern auch gruselige Unterhaltung. Die aufgebaute Gruselburg beispielsweise erforderte Mut von den Kindern, die sich hindurchtrauten und über die Rutsche wieder in die Freiheit gelangten. Wer sich traute, erhielt sogar eine Urkunde.

Nicht ganz so viele Menschen wie in den Vorjahren dürften es gewesen sein, die das Halloween-Spektakel in Zweibrücken besuchten. Das muss aber nicht an der Veranstaltung an sich gelegen haben, sondern kann gut damit zusammenhängen, dass die Nachbarstadt Pirmasens, in der es sonst keine Halloween-Veranstaltung gab und viele Familien darum nach Zweibrücken kamen, erstmals ein eigenes Spektakel auf die Beine gestellt hatte. Etwa 700 Kinder und Erwachsene dürften es gegen frühen Abend in der Zweibrücker Innenstadt gewesen sein, von denen sich ein Teil um den Brunnen auf dem Hallplatz versammelt hatte, um ab 17 Uhr den offiziellen Start mitzuerleben, bei dem es laut Organisatorin Petra Stricker darum ging, gemeinsam die Hexen und Geister zu rufen. Unterstützt wurde die Citymanagerin dabei von Rosenkönigin Annika I. und Oberbürgermeister Marold Wosnitza, die sich beide gruselig verkleidet hatten. Wenn es einen Punkt zur Kritik gibt, dann dürfte der sich bei diesem Teil der Veranstaltung finden, der mit einer halben Stunde Geister rufen, heulen wie ein Wolf und lachen wie eine Hexe ein wenig zu lang geraten war und so manche Eltern, deren Kinder am Spektakel am Brunnen beteiligt waren und dort ihre Runden drehten, an die Grenzen ihrer Geduld trieb. Doch war der Aufenthalt am illuminierten Brunnen ja keinesfalls Pflicht und Kritik war wohl spätestens mit der kleinen Feuereinlage am Brunnen und dem Eintreffen der musizierenden und tanzenden Geister der Gruppe „Traumzeit“ fast schon wieder vergessen.

Auf dem Zweibrücker Hallplatz wurden gemeinsam Hexen und Geister gerufen – wie man sieht, erfolgreich. Foto: Nadine Lang

Auch die THW-Jugend war in das Spektakel involviert: Sie führte mit ihren Fackeln anschließend den Umzug durch die Fußgängerzone an. Bis in die Abendstunden wurde das Halloween-Spektakel insbesondere auf dem Schlossplatz rege genutzt, selbst nach dem Bodenfeuerwerk vor der Schlosskulisse ging das Treiben noch einige Zeit weiter.