„Halleluja“ aus Oberauerbach

Festliche Musik zur Weihnachtszeit bot der Musikverein 1958 Oberauerbach bei seinem Konzert am vergangenen Sonntag in der Dietrich Bonhoeffer Kirche. Viele Zuhörer waren gekommen.

Die Dietrich Bonhoeffer Kirche Oberauerbach war am vergangenen Sonntag zum Weihnachtskonzert gut besucht. Ein Treffpunkt am Jahresende, der eben gern wahrgenommen wird. Der Musikverein 1958 Oberauerbach gehört zum festen beliebten Kulturgut im Ort. Zur "Halbzeitpause" treffen sich alle Blasmusikfreunde vor der Kirche, schlürfen Glühwein und reden in Gruppen entspannt miteinander. Dirigent Kurt Frey sagt: "Im ersten Teil spielten wir ja eher unweihnachtliche Stücke, jetzt geht‘s mit festlicher Musik weiter. Mit Winter Wonderland, White Christmas und anderen haben wir neue Stücke einstudiert, sonst rennen uns die Zuhörer ja weg, wenn wir immer dasselbe spielen." Neu arrangiert und kombiniert hat er selbst "Jingle Bells" mit "Halleluja". Manfred Bäsel vom OGV meint: "Der Gartenbauer - ich jedenfalls - mag Musik, besonders Blasorchestermusik, das Weihnachtskonzert gehört zum Fest einfach dazu." Ortsvorsteher Andreas Hüther bemerkt: "Ich mag weihnachtliche Musik, außerdem macht unser Orchester das ja auch sehr gut."

Sehnsucht nach Frieden

"Stille Nacht", zum Abschluss gespielt, inzwischen längst zum "immateriellen Weltkulturerbe" erhoben, ergreift immer aufs Neue die Herzen der Menschen, die Sehnsucht nach Frieden ist groß. "Es ist ein Ros‘ entsprungen" und "O du fröhliche" schließen sich hier an.

Für 20 Jahre aktiver Bläser im Orchester , "Baritoner", wurde Franz Spinner geehrt. Der Ehre nicht zu viel, "er darf noch lange Jahre weitermachen".

17 Musiker umfasst das Oberauerbacher Orchester . "Mit Nachwuchsmusikern sieht es zurzeit leider nicht so gut aus", sagt Frey, "die Mädchen und Jungen heute üben halt nicht gern, ohne regelmäßiges Üben geht's aber nicht". Bleibt also ganz allgemein und speziell der Wunsch nach mehr Lust auf Musik bei der Jugend von heute.

Ein Dankeschön für ausführliches, kenntnisreiches und unermüdliches Moderieren über viele Jahre erhielt Britta Gries.