Guter Einblick in die Medienwelt

Ob Arbeitsalltag, Ausbildung oder Informationsfluss – im Rahmen des Merkur -Projektes „Zeitung macht Schule“ gab es gestern von Chefredakteur Michael Klein reichlich Informationen aus der Medienwelt.

Es ist wichtig, zu wissen, was in der Stadt und der Welt passiert. Diese Auffassung vertritt Mario Sauder, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das den Schülern der Klasse 4b der Breitwiesenschule während des derzeit laufenden medienpädagogischen Projektes "Zeitung macht Schule" täglich den Pfälzischen Merkur spendiert. Gestern Vormittag hatten die Kinder die Gelegenheit, Sauder und Merkur-Chefredakteur Michael Klein auf den Zahn zu fühlen. Doch auch der DRK-Geschäftsführer wollte vom Nachwuchs einiges wissen. So interessierte ihn, der als Jugendlicher gerne einen Blick in den Sportteil der Zeitung geworfen hat, was die Schüler heute am liebsten lesen. Diese nannten die Panorama-Seite mit den Unfällen und Einbrüchen, die sehr spannend sei. Sauder erzählte, dass auch seine zwölfjährige Tochter regelmäßig Zeitung lese. Schließlich würden die aktuellen Ereignisse in der Schule manchmal in den Unterricht eingebunden. Er hofft deshalb auch, dass der Nachwuchs nach dem Projekt der Zeitung verbunden bleibt und sich weiter fleißig über das Geschehen informiert.

Die Kinder hatten gestern eine Reihe von Fragen, die sie im Unterricht schon vorbereitet hatten. Referendarin Isabelle Gallo verteilte deshalb zu Beginn jeweils einen Zettel an jeden Schüler. Und dann begann die muntere Fragerunde: auch danach, wie denn der Arbeitstag des Chefredakteurs aussieht. Ein anderer wollte wissen, warum in der Zeitung soviel Werbung ist. Auch die Ausbildung eines Reporters interessierte den Nachwuchs. Nicht fehlen durfte auch die Frage, woher die Zeitung ihre Informationen erhält. Ein Schüler fragte, wie lange an einer Ausgabe des Merkur gearbeitet wird.

Klassenlehrerin Jutta Kipper-Giro bedankte sich dafür, dass ihre Klasse die Möglichkeit erhalten hat, einen Blick in die Medienwelt zu bekommen. Die Kinder würden zwar Zeitungen lesen - wie diese aber arbeite, sei ihnen kaum bekannt.