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Gutachten soll Fachmarkt-Folgen klären

Gutachten soll Fachmarkt-Folgen klären

Zweibrücken. Der Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz (ZEF) soll ein städtebauliches Gutachten und eine Verträglichkeitsprüfung erstellen lassen. Das ist das Ergebnis einer Unterredung zwischen dem rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch (Foto: dpa) und dem Zweibrücker Oberbürgermeister Helmut Reichling, Landrat Hans Jörg Duppré und Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann

Zweibrücken. Der Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz (ZEF) soll ein städtebauliches Gutachten und eine Verträglichkeitsprüfung erstellen lassen. Das ist das Ergebnis einer Unterredung zwischen dem rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch (Foto: dpa) und dem Zweibrücker Oberbürgermeister Helmut Reichling, Landrat Hans Jörg Duppré und Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann. Dabei ging es um die mögliche Ansiedlung von drei Fachmärkten an der A 8 nahe der Zweibrücker Style Outlets (wir berichteten).Nach Auskunft des Ministeriumssprechers David Freichel sollen bei dem städtebaulichen Gutachten die Optionen und Möglichkeiten der zwölf Hektar großen Fläche ausgelotet werden. Eine Verträglichkeitsprüfung soll die Auswirkungen auf die Innenstadt untersuchen. "Beide Gutachten sind ergebnisoffen", betont Freichel. Dem Ministerium sei daran gelegen, "die innerstädtische Entwicklung wohlwollend zu begleiten".

"Das Gespräch war wohltuend. Der Minister hat die Situation in Zweibrücken genau erfasst", meint Oberbürgermeister Helmut Reichling. Seiner Meinung nach ist die Fläche "sehr wertvoll. Da kann was ganz Tolles entstehen." Genau das soll durch die Gutachten herausgearbeitet werden. Der Oberbürgermeister hat den Eindruck, dass Innenminister Bruch die gleiche Einschätzung teilt. Reichling kündigte an, dass der Zweckverband in seiner Sitzung im Dezember die Gutachten auf den Weg bringen wird. Das weitere Vorgehen werde in enger Abstimmung mit dem Landkreis und der Verbandsgemeinde erfolgen.

Für Verbandsgmeindebürgermeister Kurt Pirmann war das Gespräch ein "wichtiger Schritt" zur Weiterentwicklung der Region und Fortsetzung der Konversion. Pirmann: "Wir müssen versuchen, das Potenzial von fast drei Millionen Besuchern der Style Outlets zu nutzen und die Wertschöpfung in der Region zu lassen." Dabei dürfte die Stadt Zweibrücken nicht der Verlierer werden. Im Übrigen sei es eine permanente Aufgabe, durch gezielte Maßnahmen die Innenstadt zu unterstützen und zu stärken. sf