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Kartellverfahren: Gemeinsame Holzvermarktung

Kartellverfahren : Gemeinsame Holzvermarktung

Infolge eines Kartellverfahrens müssen die deutschen Landesforsten ab 2019 die Holzvermarktung für die Kommunen einstellen. Der Stadtrat will deshalb dem Vorschlag des Städte- und Gemeindebunds Rheinland-Pfalz folgen, einer noch zu gründenden Holzvermarktungsgesellschaft der pfälzischen Kommunen beizutreten.

Bürgermeister Christian Gauf (CDU) geht davon aus, dass dies kostenneutral für Zweibrücken ist. Für die ersten sieben Jahre werde dies durch eine Anschubfinanzierung des Landes gesichert. Die Holzvermarktung spielt für Zweibrücken laut Verwaltung wegen der kleinen Forstflächen wirtschaftlich kaum eine Rolle, der Überschuss betrage jährlich nur etwa 30- bis 40 000 Euro. Umweltamtsleiter Christian Michels betonte nach Nachfragen aus dem Rat, die Waldbewirtschaftung einschließlich der Frage, wo wieviel Holz geschlagen werde, verbleibe auch künftig in Zweibrücker Regie.