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Für guten Zweck an Kasse gesetzt

Für guten Zweck an Kasse gesetzt

Die Kunden freute es: OB Pirmann nahm an einer Supermarktkasse Platz – für den guten Zweck.

"Da muss man drücken. Bei Backwaren da. Bei Obst muss man das eingeben", oder "dann einfach über den Scanner ziehen." Daniela Krauß erläutert Oberbürgermeister Kurt Pirmann geduldig, wie das System mit der so genannten Touchkasse funktioniert. Seit einem Jahrzehnt sitzt sie an der Kasse des Lidl-Markts in Niederauerbach und hat dabei schon einige Auszubildende angeleitet. "Das war ganz gut", meint Krauß, nachdem Pirmann nach einer Viertelstunde den Platz an der Kasse geräumt hat.

Zur Wiedereröffnung des modernisierten Marktes hat der Discounter den Oberbürgermeister als Kurzzeit-Mitarbeiter verpflichtet. "Wir wollten etwas Gutes für die Menschen tun", erläutert Filialleiter Werner Winicker die Aktion. Dabei sollte der OB mithelfen. Die Einnahmen des Kassierers Pirmann erhält die Lern- und Spielstube an der Sickingerhöhstraße. Der Discounter hat den Betrag auf 1000 Euro aufgerundet.

"Da war gerade frei", sagt die erste Kundin des "Azubis Pirmann", Elke Rapp, auf die Frage, warum sie beim OB an die Kasse gekommen ist. "Er hat das gut gemacht", findet die Kleinbundenbacherin. Auch von der Nachbarkasse aus wurde die Arbeit positiv registriert. "Der OB kann auch das." Ein anderer Kunde aus Niederauerbach hat sich allerdings vorsorglich an einer anderen Kasse angestellt. "Man weiß ja nicht."