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Aero-Club Bexbach: Flugplatzfest nach erstem Erfolg wohl auch 2018 in Zweibrücken

Aero-Club Bexbach : Flugplatzfest nach erstem Erfolg wohl auch 2018 in Zweibrücken

Karlheinz Pohmer, Vorsitzender des Bexbacher Vereins, zieht eine positive Bilanz zu dem ersten Fest in der Rosenstadt: „Erwartungen fast übertroffen“.

Die Rosenstadt wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch im nächsten Jahr wieder das Flugplatzfest des Aero-Clubs Bexbach ausrichten. Das sagte gestern Karlheinz Pohmer, Vorsitzender des Clubs, im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Der Zuspruch sei so stark gewesen, dass die Vereinsfreunde überzeugt seien, mit Zweibrücken eine gute Wahl getroffen zu haben. „Der Sonntag lief sehr gut – der Zuspruch war eigentlich schon über unseren Erwartungen“, freut sich Pohmer. Der Sonntag sei es denn auch gewesen, der bei dem dreitägigen Flugplatzfest für ein Happy End gesorgt habe. Schließlich seien der Freitag und Samstag wetterbedingt nicht so stark gewesen. „Am Freitag lief wegen des schlechten Wetters fast nichts. Und am Samstag konnten wir erst abends mit den Vorführungen starten, wobei es tagsüber schon Kunstflüge gab.“ Aber der Sonntag habe alles gerettet: „An dem Tag lief es mindestens so gut wie bei unseren früheren Flugplatzfesten in Bexbach“, bilanziert der Vorsitzende. Pohmer sagt, er habe auf dem Rosenstadt-Airport viele alte Bekannte gesehen, „die bislang Stammgäste bei den Bexbacher Flugplatzfesten waren, Leute aus Neunkirchen, Homburg, Bexbach oder St. Ingbert“, zählt Pohmer auf. Er habe viel Lob erfahren. „Etliche Besucher sagten zu mir: ,Endlich ist wieder was los hier auf dem Zweibrücker Flughafen’“, strahlt Pohmer über das 39. Flugplatzfest des Aero-Clubs, das nun erstmals in Zweibrücken stattfand. Und nun 2018 also das 40. Flugplatzfest ebenfalls in Zweibrücken? „Davon gehe ich aus“, sagt der Vorsitzende. Natürlich hänge es noch davon ab, wie das geplante Vermittlungsgespräch mit Bexbachs Bürgermeister Thomas Leis laufe. „Meiner Meinung nach sieht es aber nicht danach aus, dass wir nochmals nach Bexbach zurückkehren.“ Er habe keine große Hoffnung mehr, dass sich in dem Grundstücksstreit noch eine Lösung finden lasse. Hintergrund: Eine Unternehmerin, Mitglied des Vereins, sicherte sich vor einiger Zeit eine Parzelle auf dem Bexbacher Flugplatz, die dort quer über die Start- und Landebahn führt und stellte daraufhin Pachtforderungen. Der Aero-Club sah sich durch dieses Vorgehen erpresst – und  zog mit den meisten Aktivitäten nach Zweibrücken um (wir berichteten).