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„Film des Jahres 2014“ wählen und gewinnen

„Film des Jahres 2014“ wählen und gewinnen

Neues aus der Fantasy-Welt Mittelerde? Eine Reise durch ein schwarzes Loch? Ein lustiger Nachbarschaftsstreit? Diese und viele weitere Geschichten wurden 2014 in Kinofilmen erzählt. Wir stellen zwölf davon zur Wahl und suchen Ihren Favoriten. Heute: „22 Jump Street“ und das Ende der „Hobbit“-Reihe.

Familien-Komödien, Action-Kracher, Fantasy-Epos: Auch im vergangenen Jahr flimmerten unzählige Streifen für jeden Geschmack und jedes Alter über die Kinoleinwände der Republik. Nicht alle davon lockten die Zuschauer gleichermaßen hinter dem Ofen hervor - einige zogen die Massen dafür regelrecht magnetisch an.

Sicher, welcher Film dem einzelnen Kinogänger gefällt, ist letztlich eine Geschmacksfrage: Der eine mag es lustig, der andere ein gutes Drehbuch und Effekte, oder es geht ihr/ihm um den/die Hauptdarsteller/in. Welcher Streifen war Ihr persönlicher Favorit für den Titel "Film des Jahres 2014"? Genau den suchen wir mit dem Zweibrücker Kino "Cinema Europa". Zwölf Kandidaten für alle Altersklassen haben wir ausgesucht, die auch in der Rosenstadt regen Zulauf verbuchten. In dieser Woche stellt der Pfälzische Merkur täglich zwei Filme auf den Lokal-Seiten vor.

Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von über 1000 Euro. Der Hauptpreis: eine exclusive Vorführung für den Gewinner und Freunde (insgesamt 30 Personen) mit dem von ihm gewählten Film. Darin enthalten sind für jeden Gast ein 0,5-Liter-Getränk und Popcorn. Über den "Film des Jahres 2014" abgestimmt werden kann online auf www.pfaelzischer-merkur.de/filmdesjahres , auf www.facebook.com/pfaelzischermerkur oder per Teilnahmekarten. Diese liegen im Merkur-Pressezentrum in der Hauptstraße 66 sowie im Cinema Europa bereit. Jede Stimme wird einmal gezählt, Gewinnspiel-Teilnahme ab 18 Jahren. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2015. Die Auszählung erfolgt Anfang März, ebenso die Ziehung der Gewinner und die Gewinnübergabe im Kino. Danach gibt es eine Sondervorstellung des Siegerfilms zu ermäßigten Preisen, Merkur-Card-Inhaber erhalten zusätzlichen Rabatt.

Worum geht's? Nachdem die Neu-Polizisten Schmidt und Jenko ihren ersten Fall erfolgreich gelöst haben, sollen sie erneut als verdeckte Ermittler zum Einsatz kommen, diesmal an einem örtlichen College. Schnell werden die beiden jedoch von ihrer eigentlichen Arbeit abgelenkt. Jenko findet Anschluss im Football-Team, während Schmidt sich in Kreisen der gehobenen Kunst zu bewegen beginnt. Diese Einflüsse lassen die Cops allerdings auch an ihrer Partnerschaft zweifeln. Gelingt es den beiden sich zusammenzuraufen, ihren Fall zu lösen und endlich erwachsen zu werden oder scheitern sie? Wer spielt mit? Die Hauptrollen sind wie genauso besetzt wie im Vorgänger: Frauenschwarm Channing Tatum ("White House Down") in der Rolle des Jenko und Jonah Hill ("The Wolf of Wall Street") als Schmidt. Rapper Ice Cube kehrt als Captain Dickson zurück. Das sagt die Kritik: Für "Filmstarts.de" ist der Film "das erfreulichste Paradoxon des Kinojahres". Denn der Film mache sich darüber lustig, "dass Fortsetzungen sowieso Mist sind". Auf diese Weise übertreffe er seinen Vorgänger. Der "Filmdienst" schreibt von einer "bemüht ‚abgedrehten' Actionkomödie mit haarsträubenden Verfolgungsjagden […], die […] nur auf spektakuläre Slapstick-Gags und schlichte Pointen setze. Wie viele Zuschauer gab's? In Deutschland knapp 1,49 Millionen. Diese Zahlen hat "Insidekino.com" für 2014 ermittelt.

Randnotizen: Über 200 Millionen Dollar spielte der Vorgänger "21 Jump Street" 2012 an den Kinokassen ein und ist damit die erfolgreichste High-School-Comedy überhaupt. Teil eins wiederum war die Kinoadaption der Spät-80er-Jahre-Serie "21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer", die Johnny Depp zum Durchbruch verhalf. Im Zuge des kürzlichen Hackerangriffs ("Sony-Leaks") wurde bekannt, dass die Akteure in einem möglichen "23 Jump Street" (2016 oder 2017) in die Welt von "Men In Black" gelangen könnten.

Heimkino: Den Film gibt's seit dem 4. Dezember bei Sony Pictures Home Entertainment als DVD und Blu-Ray. Worum geht's? Nahtlos geht es weiter, wo der Vorgängerteil der Hobbit-Trilogie endete: Drache Smaug hat den "Einsamen Berg" verlassen und macht die nahegelegene Seestadt Esgaroth platt. Später flüchten die Seestadt-Bewohner zum Einsamen Berg, wo Zwergenanführer Thorin Eichenschild dem Wahnsinn verfällt: Der Drache hat den Riesenschatz der Zwerge verflucht. Und dann kommen auch noch eine Elfen- und mehrere Orkheere herbei und ein großes Schlachtfest beginnt.

Wer spielt mit? Das Ensemble, das Regisseur Peter Jackson aufbietet, ist riesig. Darunter: Martin Freeman (Bilbo), Richard Armitage (Thorin) und die aus der Ringe-Saga bekannten Ian McKellen (Gandalf), Christopher Lee (Saruman), Cate Blanchett (Galadriel), Orlando Bloom (Legolas). Das sagt die Kritik: Gut findet ihn der "Filmdienst": "Das Finale der Saga glänzt als fulminantes Fantasy-Kino voller Schlachtenpanoramen und Actionszenen, das die Figuren, ihre inneren Konflikte und emotionalen Beziehungen nie aus dem Blick verliert." "Der Spiegel" hingegen kommt zu dem Fazit, dass die Handlung vernachlässigt wird. Der Film bestehe zu 40 Prozent aus "spektakulären Landschaftsaufnahmen" zu 50 Prozent aus "spektakulärem Schlachtengetümmel" und zu 10 Prozent aus "rührenden Abschiedsszenen." Die deutsche Filmzeitschrift "epd Film" schreibt, Peter Jackson gehe "im finalen, dritten Teil das Pulver aus". Wie viele Zuschauer gab's? Laut GfK Entertainment waren es 2014 schon 4,2 Millionen, obwohl der Film erst am 10. Dezember anlief. Das war, welche Quelle man auch befragt, der Charts-Spitzenplatz des Jahres.

Randnotizen: Gibt es noch eine Rückkehr ins Tolkien-Universum? Noch unverfilmt daraus ist das "Silmarillion", die epische Vorgeschichte zum Hobbit und Herrn der Ringe. Die Rechte dafür liegen aktuell bei den Tolkien-Erben, die sie nicht verkaufen wollen.

Heimkino: Einen Termin für die DVD- und Blu-Ray-Veröffentlichung hat Warner bisher nicht angekündigt. Es dürfte wohl auf März/April hinauslaufen.