Ferien in der Heimat

Die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land hat gestern ihre Kinder-Freizeitangebote für diesen Sommer vorgestellt.

Auf dem Abenteuerspielplatz in Hornbach oder dem Wasserspielplatz herumtollen, einen Nachmittag beim Roten Kreuz oder der Feuerwehr erleben, eine Wanderung mit Eseln, Ritterspiele im Camp Dietrichingen, ein Besuch im Neunkircher Zoo oder im Dynamikum Pirmasens bietet die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land auch in diesem Jahr für Kinder an. "Es ist uns ein Anliegen, berufstätigen Eltern in den Ferien ein Freizeitangebot für die Kinder anzubieten", sagt Bürgermeister Jürgen Gundacker.

Deshalb hält die Verbandsgemeinde seit Jahrzehnten an der "freiwilligen Leistung" fest. "Die Maßnahmen sind nicht kostendeckend", erklärt der Bürgermeister. Zwischen 5000 und 7000 Euro zahle die Verbandsgemeinde dazu. Und das Angebot wird angenommen. Die von den Waldläufern betreute Freizeit im Camp Dietrichingen vom 17. bis 21. Juli ist nach Aussage von Stefanie Hein von der Verwaltung bereits ausgebucht. "Aber es lohnt sich, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Es fällt immer wieder Mal ein Kind wegen Krankheit aus." 90 Euro kosten die fünf Tage mit Übernachtung.

Auch die einwöchige Tagesfreizeit in Hornbach vom 24. bis 28. Juli ist ausgebucht. Neben der Eselwanderung mit Herbert Kallenbrunnen, dem Spielen auf dem Abenteuerspielplatz oder dem Besuch der Feuerwehr werde viel gespielt und gebastelt, sagt Hein. "Wir achten darauf, dass die Kinder viel im Freien sind." Dennoch sei bei der Auswahl der Standorte wichtig, dass eine Turnhalle dabei sei, sagt Hein. Die Bürgermeister Reiner Hohn und Karlheinz Bärmann kämen der Verwaltung bei der Planung entgegen. Viele Plätze sind noch frei bei der Tagesfreizeit in Stambach. Der Wasserspielplatz und der Besuch des DRK in Contwig stehen hier neben einem gemeinsamen Kochen auf dem Programm. Für die Freizeiten seien nur Anmeldungen für alle fünf Tage möglich, betont Gundacker. Die Maßnahmen in Hornbach und Stambach kosten je 50 Euro. Vor und nach dem eigentlichen Programm gibt es eine Früh- und Spätbetreuung. "Das hat sich sehr gut bewährt", sagt Hein. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 35 begründet die für die Maßnahme zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung mit den Tagesausflügen. Auf je sieben Kinder kommen eine betreuende Person sowie eine Hauptbetreuerin. In Hornbach ist es Sarah Wolf und in Stambach Maike Sefrin. Beide sind Übungsleiterinnen bei der VT Contwig und Lehramtsstudentinnen. "Das ist uns wichtig, dass Personen mit Erfahrung die Kinder betreuen", sagt der Bürgermeister. Auch die übrigen Betreuer hätten eine Jugendleitercard.

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