750 Jahre Althornbach Viel Vergangenheit, viel Zukunft

Althornbach · Althornbach hat am Wochenende seinen 750. Geburtstag gefeiert.

 Gut 300 Festumzugsmitwirkende in 27 Festzugsnummern sorgten beim Umzug zu 750-Jahre-Althornbach für ein nicht alltägliches Spektakel.

Gut 300 Festumzugsmitwirkende in 27 Festzugsnummern sorgten beim Umzug zu 750-Jahre-Althornbach für ein nicht alltägliches Spektakel.

Foto: Norbert Schwarz

Festtage waren dieses Wochenende in Althornbach angesagt. Vor 750 Jahren ist erstmals urkundlich der Ortsname aufgetaucht. Wenn auch schon länger bestehend, gilt das als „Geburtsstunde“ eines Ortes. Ortsbürgermeister Bernd Kipp, Ratsmitglieder, Landrätin Susanne Ganster, Verbandsbürgermeister Björn Bernhard, Staatssekretär Randolf Stich, eine große Bürgerschar, sie alle trafen sich zum Auftakt ganz förmlich im neuen Festsaal des Bürgerhauses, um sich dieses Ereignisses vor 750 Jahre zu erinnern. Die Landesflagge gab es als symbolisches Geburtstagsgeschenk von der Landesregierung. Ein Festabend der zugleich Lebensquell für die Zukunft gewesen ist.

Es ist mehr als eine Geste gewesen, der langjährigen Ortsbürgermeisterin Ute Klein (mehr als 20 Jahre war sie im Amt) die ehrenvolle Aufgabe als Festrednerin bei dieser Geburtstagsfeier des Ortes zu übertragen. Ute Klein erfüllte diese Auftrag regelrecht mit Herzblut. Sie erinnerte an die lange Vorgeschichte des Ortes, brachte geschickt dessen Vergangenheit in Erinnerung und wusste beeindruckend vor allem das letzte halbe Jahrhundert passend für die Festversammlung ins Bild zu rücken. Die Festrednerin hatte dabei zahllose Gelegenheiten, mit besondere Ereignissen an die Aufwärtsentwicklung der Gemeinde und ihrer Bürger zu erinnern. Die Entscheidung, für die Bürger des Ortes einen neuen Mittelpunkt zu schaffen, apostrophierte Ute Klein als ehemalige Macherin des Projektes überzeugt  als „Highlight“.

 Beim Festakt zum 750. Geburtstag von Althornbach wurden verdiente Mitbürger ausgezeichnet. Im Bild von links: Heinz Schlemmer, Björn Bernhard, Susanne Ganster, Randolf Stich, Ute Klein, Bernd Kipp, Verena Buchmüller, Ullrich Hofer, Helga Kroll und Sophie Mohring.

Beim Festakt zum 750. Geburtstag von Althornbach wurden verdiente Mitbürger ausgezeichnet. Im Bild von links: Heinz Schlemmer, Björn Bernhard, Susanne Ganster, Randolf Stich, Ute Klein, Bernd Kipp, Verena Buchmüller, Ullrich Hofer, Helga Kroll und Sophie Mohring.

Foto: Norbert Schwarz

Die Landesflagge als Geburtstagsgeschenk überreichte Staatssekretär Randolf Stich aus dem Ministerium des Innern und Sport, pries die hohe Lebensqualität der in Althornbach lebenden Menschen und ging in seinem Grußwort näher auf die Umstände der positiven Entwicklung der Gemeinde allein in den vergangenen 50 Jahren ein, in welcher viel Wasser den Hornbach hinunter geflossen sei. Von der Tourismusstrategie des Landes habe auch Althornbach partizipiert (Spürnasenweg). Der Erhalt sozialer Gemeinschaften habe in den Orten des Landes durchaus einen gewissen „Konkurrenzkampf“ ausgelöst, für den Althornbach jedoch bestens gerüstet sei. so der Staatssekretär, denn das Engagement der Gemeindebürger sei bei diesem Festabend mehrfach in den Mittelpunkt gerückt worden. Aufgrund des Umfeldes und mit dem in der Vergangenheit Erreichten sagte der Staatssekretär dem Ort eine große Zukunft voraus.

 Umzug 750 Jahre Althornbach

Umzug 750 Jahre Althornbach

Foto: Norbert Schwarz

Auf die Schnittstellen der mitprägenden Entwicklung von Landkreis zu Jubiläumsgemeinde ging Landrätin Susanne Ganster näher ein und begrenzte sich dabei bewusst auf die Jahre seit der Verwaltungsreform . In bester Erinnerung geblieben sei dabei ihr erster Kontakt im Rahmen des Wettbewerbs: „Unser Dorf hat Zukunft“. Ihre Feststellung: „Ich habe die Entwicklung von Althornbach auch unter nicht einfachen Bedingungen positiv miterlebt!“

 Umzug 750 Jahre Althornbach

Umzug 750 Jahre Althornbach

Foto: Norbert Schwarz

Verbandsbürgermeister Björn Bernhard lenkte den Fokus auf die große Vereinsfamilie von Althornbach die vitales Dorfleben bedeute. Bernhard wünschte sich, dass jetzt nach Corona auch wieder die Laienspieler von den „Althornbacher Storchenschnäbel“ zu ihren viel gerühmten Auftritten kommen könnten. Mit der Absicht, ein neues Baugebiet zu erschließen um junge Familien an die Dorfgemeinschaft zu binden, könnte Althornbach seine Aufwärtsentwicklung weiter forcieren, vermutet Verbandsbürgermeister Björn Bernhard.

 Umzug 750 Jahre Althornbach

Umzug 750 Jahre Althornbach

Foto: Norbert Schwarz

Den Festabend wusste musikalisch sehr beeindruckend der Projektchor 03 unter der Leitung von Steffen Hällmayr musikalisch zu gestalten.

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