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Fallschirmjäger nach Auslandseinsatz in Zweibrücken zurück

Fallschirmjägerregiment 26 : 150 Soldaten aus herausfordernden Auslandseinsätzen zurück

Kommandeur Meyer und Bürgermeister Gauf danken bei feierlichem Appell in Niederauerbach-Kaserne für Engagement in Mali, Irak und Afghanistan.

Das Fallschirmjägerregiment 26 hatte im vergangenen Jahr etwa 150 Soldaten zu Auslandseinsätzen ausgesandt. In den letzten Monaten sind sie nach und nach zurückgekehrt und wurden nun gestern Nachmittag in der Zweibrücker Niederauerbach-Kaserne in einem feierlichen Rahmen willkommen geheißen.

„Meinen herzlichen Dank, dass Sie das überstanden haben, dass Sie das durchgestanden haben und ihren Auftrag erfolgreich umgesetzt haben“, sprach der Zweibrücker Regiments-Kommandeur Oberstleutnant Markus Meyer die Rückkehrer aus den Einsätzen im Irak, Afghanistan und Mali an und hob hervor, welch schwieriger Situation, fernab den eigenen Familien, Gewohnheiten und Sicherheiten, die Soldaten ausgesetzt waren. „Man sieht dort Dinge, man empfindet dort Dinge, die einen persönlich belasten können“, erinnerte Meyer weiter und fuhr fort: „Ich möchte bei diesem Appell aber auch nicht vergessen, all denjenigen zu danken, die nicht in den Einsätzen waren, denn die haben die Arbeit ihrer Kameraden in dieser Zeit hier aufgefangen.“

Als Vertreter der Stadt Zweibrücken richtete auch Bürgermeister Christian Gauf (CDU) ein paar Worte an die Soldaten. „Als ich im vergangenen Jahr hier stehen durfte, war der Anlass ein sehr ernster, der mich persönlich mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube zurückließ. Damals haben wir Sie verabschiedet, wohlwissend, dass es eine entbehrungsreiche Zeit werden wird – emotional anstrengend für Sie, aber auch für die daheimgebliebenen Familienangehörigen. Ich freue mich sehr, Sie alle wieder gesund zurück in der Heimat zu wissen.“

Gauf sprach auch den Wechsel von gleich Kompanie-Chefs an, der am gleichen Nachmittag in der Nieerauerbach-Kaserne vollzogen wurde. „Sie sind für Ihre anvertrauten Soldaten Vorbild. Sie führen die Kompanien in den Einsatz und bringen sie wieder nach Hause. Sie schlagen die Brücke zwischen Truppe und Führungsebene“, erklärte Christian Gauf. So wurde in der vierten Kompanie Major Louis durch Hauptmann Bohrmann abgelöst, in der fünften Kompanie Major Post durch Hauptmann Nachtigall, in der siebten Kompanie Major Hinz durch Hauptmann Krebs, der aus der Ausbildungs/Unterstützungskompanie 26 wechselte. In diese Kompanie wurde nun Hauptmann Völker ernannt. Zudem wurden im Rahmen des Rückkehrer-Appells einige Soldaten für verschiedene Leistungen durch Oberstleutnant Meyer ausgezeichnet.