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Fahrenbergstraße: Anlieger sollen abstimmen

Fahrenbergstraße: Anlieger sollen abstimmen

Die Anlieger des Fahrenbergs sind jetzt gefragt. In den kommenden Tagen erhalten die betroffenen Bürger Post von der Stadt, um darüber abzustimmen, ob sie die probeweise Sperrung der Fahrenbergstraße und damit die Sackgassenregelung befürworten oder ablehnen.

Seit der Anfrage von Berni Düker (SPD ) in der November-Sitzung des Stadtrats wird das Thema öffentlich diskutiert (wir berichteten mehrfach).

Die Anlieger der Hochstraße und der Straße am Schönhof wollen mit einer Sackgassenregelung, bei der die Sperre in der Straße am Feigenklamm zwischen der Hochstraße und der Straße Am Schönhof aufgestellt werden soll, den ihrer Meinung nach zu hohen Durchgangsverkehr stoppen. Die Stadt wollte mit Geschwindigkeitskontrollen, Parkbuchten und Gewichtsbeschränkung der Lkws den Verkehr im Bereich des Fahrenbergs beruhigen. Am Freitag trafen sich Vertreter des Ordnungsamts, der Polizei und der Anlieger zu einem Gespräch. "Wir haben sehr sachlich miteinander geredet", stellte der Beigeordnete Henno Pirmann fest. Wenngleich sich die Teilnehmer nicht auf eine Lösung, die alle mittragen können, einigen konnten.

Die von den Anliegern vorgeschlagene Lösung schließt die Stadt aus. "In vorbereitenden Untersuchungen haben wir auch das berücksichtigt", sagte Pirmann. Feuerwehr und Rettungsdienste hätten darauf bestanden, dass das Gebiet über die Landstuhler und Hochstraße angefahren werden muss, so wie es im Rettungsplan vorgesehen ist. Ein Teilgebiet über die Fahrenbergstraße anzufahren, berge zu hohe Risiken. Außerdem sehe der Umwelt- und Servicebetrieb Probleme bei der Müllabfuhr und dem Winterdienst.