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Etwas Hollywood an der Elbe – Hamburger Filmfest startet

Etwas Hollywood an der Elbe – Hamburger Filmfest startet

Bei strömendem Regen hat gestern Abend das 24. Hamburger Filmfest begonnen. Zum Auftakt präsentierten die Stargäste Ewan McGregor ("Star Wars") und Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly ("A Beautiful Mind") den Film "Amerikanisches Idyll", der auf dem gleichnamigen Roman amerikanischen des Pulitzerpreis-Gewinners Philip Roth basiert. Es ist McGregors Spielfilm-Debüt als Regisseur, in dem er, an der Seite von Connelly, auch eine der Hauptrollen spielt. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD ) sagte, es sei eine Ehre, dass nach der Weltpremiere des Films in Toronto (Kanada) das Hamburger Filmfest die Deutschlandpremiere präsentieren könne. In seiner Eröffnungsrede griff Festivaldirektor Albert Wiederspiel das Flüchtlingsthema auf. "Viele Filme im diesjährigen Programm beschäftigen sich mit Identität." Er hoffe, dass niemand den Flüchtlingen vorschreibe, wer sie zu sein hätten und was es heiße, "deutsch" zu sein.

Bis zum 8. Oktober werden rund 320 Filmemacher, Schauspieler und Produzenten in der Hansestadt erwartet. In sechs Kinos werden dabei 165 Produktionen aus 53 Ländern zu sehen sein.