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Erst gestern an den Schnee gewöhnt

Erst gestern an den Schnee gewöhnt

Das weiße Winterwetter konnten gestern auch die Autofahrer in und um Zweibrücken ungetrübt genießen. Am Samstag dagegen hatte es auf den glatten Straßen noch gleich vier Mal gekracht.

Trotz glatter Straßen und viel Verkehr zu den Style Outlets hat es gestern im Raum Zweibrücken keine wetterbedingten Unfälle gegeben, wie die Polizei am Abend auf Merkur-Anfrage mitteilte.

Am Samstag dagegen hat es laut Polizeibericht insgesamt vier Mal auf schneeglatten Straßen gekracht.

Gegen 7.55 Uhr war eine 24-Jährige mit ihrem Renault Mégane in Zweibrücken auf der Zeilbäumerstraße von der Realschule kommend in Richtung Mörsbacher Straße unterwegs. Auf schneeglatter Fahrbahn geriet sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve ins Rutschen, verlor die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 5000 Euro. Der Renault wurde abgeschleppt.

Etwa 500 Euro Sachschaden sind um 10.55 Uhr bei einem Unfall in der Landstuhler Straße in Zweibrücken entstanden, als ein 18-jähriger VW-Fahrer mit seinem Auto aus Richtung Kreuzberg kommend auf schneeglatter Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit ins Rutschen geriet und nach links von der Fahrbahn abkam. Hierbei stieß er gegen einen Verteilerkasten.

Auf Großbundenbacher Gemarkung kam gegen 6.30 Uhr ein 31-jähriger Opel-Fahrer auf der L 468 in Fahrtrichtung Oberauerbach aufgrund Schneeglätte in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrsposten. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 3500 Euro.

In Rosenkopf entstand etwa 800 Euro Sachschaden bei einem Auffahrunfall auf der Höhenstraße (Landesstraße 465) in Fahrtrichtung Rosenkopf, als ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem Renault Clio aus Richtung Martinshöhe kommend auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen geriet, stark abbremste und der nachfolgende 46-jährige Toyota-Fahrer auf den anhaltenden Renault auffuhr.

Zum Thema:

Am RandeZu Stromausfall zwischen 32 Minuten und einer Stunde 31 Minuten ist es am Samstag in (Teilen von) Langwieden, Martinshöhe und Lambsborn gekommen, teilen die Pfalzwerke mit. Um 10.09 Uhr kam es im 20 kV-Netz zwischen dem Umspannwerk Weselberg und Lambsborn zu einer Störung, die Ursache sei noch unbekannt. Die Pfalzwerke-Mitarbeiter des Netzteams Hauptstuhl sowie der Netzleitstelle Mutterstadt stellten die Versorgung wieder her. red