Endlich wieder Erdbeerzeit

Selbst pflücken oder kaufen, das können Fans der Erdbeere nun wieder beim Erdbeer-Paradies Freudenbergerhof. Das Schöne am Selberpflücken ist: Es macht nicht nur Spaß, sondern spart auch noch Geld.

Erdbeerfreunde haben einen Grund zur Freude: Endlich ist wieder Erdbeerzeit. So natürlich auch beim Erdbeer-Paradies des Freudenbergerhofes. Dort kann man nicht nur Erdbeeren kaufen, sondern auch selbst vom Feld pflücken. Und dass macht nicht nur Spaß, sondern spart auch noch Geld . Erst am vergangenen Mittwoch wurde auf dem Freudenbergerhof in Zweibrücken die Erdbeer-Saison offiziell eröffnet. Und damit knapp eine Woche später als geplant. Schuld war das kühle Wetter. Aber dennoch, "es ist ein gutes Erdbeerjahr", sagt Christian Guth, Inhaber des Freudenbergerhofes mit seinem Erdbeer-Paradies. Nicht zu heiße Temperaturen sind nämlich in der Tat ideal für die Erdbeeren . Und das ist den Früherdbeeren in diesem Jahr auch anzusehen.

Saftig und in glänzendem Rot, lauft einem schon beim Anblick der leckeren Frucht das Wasser im Mund zusammen. Nach den Früherdbeeren folgen dann in den nächsten paar Wochen noch die Mittlere- und Spätsorte, bevor in sechs Wochen schon wieder Schluss mit Erdbeeren ist. Doch bevor man schon ans Saisonende denkt, sollte man die Erdbeerzeit in vollen Zügen genießen. Da macht es umso mehr Spaß, die Erdbeeren selbst zu pflücken.

Der Freudenbergerhof baut seine Früchte auf 10 Hektar Fläche an. Aber nicht am Straßenrand, sondern um den Freudenbergerhof herum, idyllisch auf einer Anhöhe in Ernstweiler gelegen. So wird das Erdbeerpflücken mit der ganzen Familie auch ein Erlebnis in schöner Natur, ganz ohne lästige Autoabgase. Und neben dem Ausflug ins Grüne und dem Erlebnis des Selbstpflückens sparen Selbstpflücker auch noch Geld , denn die Erdbeeren sind dann um etwa die Hälfte günstiger im Vergleich zu den schon vorgepflückten Erdbeeren .

Wer trotzdem lieber bereits gepflückte Erdbeeren kaufen möchte, wird beim Freudenbergerhof natürlich auch fündig. So werden die frischen Erdbeeren an mehreren Verkaufsständen angeboten. In Zweibrücken gibt es vier Stände: am Kino (Kreisel), an der Rennwiese, auf dem Wochenmarkt und auf dem Bauernmarkt. In Einöd steht ein Stand am Ortsausgang in Richtung Homburg und neu dazu gekommen in diesem Jahr ist ein Stand am Blumenladen in der Ringstraße in Homburg.

Die Erdbeeren vom Freudenbergerhof, die an den Ständen verkauft werden, haben aber auch noch einen weiteren Vorteil: "Wir vermarkten zu 90 Prozent direkt an den Endverbraucher", erklärt Christian Guth. Dies biete den Vorteil, dass das Obst schnellst möglich vom Feld direkt an den Endverbraucher gebracht werden kann. Das mache sich vor allen Dingen an der Qualität der Früchte bemerkbar, denn die Obststände werden dadurch vier Mal am Tag mit frisch gepflücktem Obst beliefert. Eine Frische, die ein Supermarkt nicht liefern kann.

Diesen Aufwand kann Christian Guth auf seinem in fünfter Generation bewirtschaftetem Hof natürlich nicht alleine leisten. 13 Erntehelfer sind für die Frische im Einsatz, außerdem 10 Verkaufskräfte an den Verkaufsständen. In etwa drei bis vier Wochen geht es neben den Erdbeeren dann auch mit den Süßkirschen los, bevor Johannisbeeren, Jostabeeren und Sauerkirschen folgen. All diese Früchte können ebenfalls auf dem Freudenbergerhof selbst geerntet werden.

Lediglich die Äpfel im Spätsommer werden nur geerntet verkauft. Wer nun Lust auf Erdbeeren pflücken bekommen hat, kann diese zu folgenden Zeiten tun: Montag bis Samstag 8 bis 19 Uhr und Sonntag 8 bis 16 Uhr. Die Pflückzeiten für anderes Obst können telefonisch erfragt werden.