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Eis und Feuer beschäftigen Rettungskräfte

Eis und Feuer beschäftigen Rettungskräfte

Zweibrücken. Das neue Jahr war kaum eingeläutet, da musste auch schon die Zweibrücker Feuerwehr ausrücken. Um 1.44 Uhr ging auf der Wache der Notruf ein, dass es in der Sparkassen-Filiale am Zweibrücker Schlossplatz brennt. "Es wurde ein Knallkörper in den Lüftungsschacht geworfen", berichtet Stadtfeuerwehr-Inspekteur Harald Schmieg dem Pfälzischen Merkur

Zweibrücken. Das neue Jahr war kaum eingeläutet, da musste auch schon die Zweibrücker Feuerwehr ausrücken. Um 1.44 Uhr ging auf der Wache der Notruf ein, dass es in der Sparkassen-Filiale am Zweibrücker Schlossplatz brennt. "Es wurde ein Knallkörper in den Lüftungsschacht geworfen", berichtet Stadtfeuerwehr-Inspekteur Harald Schmieg dem Pfälzischen Merkur. Daraufhin habe der Ventilator Feuer gefangen. Dieses habe dann auf einen Raum übergegriffen. Nach wenigen Minuten konnte die Feuerwehr den Brand stoppen. "Es sind aber schon erhebliche Schäden entstanden. Eine Lappalie war das nicht", so Schmieg. Die Polizei schätzt den Schaden auf 20000 Euro. Gebrannt hätten auch die Decke des Aufenthaltsraumes sowie Isolierungen von Heizungsrohren. Schmieg spricht von umfangreichen Malerarbeiten, die durchgeführt werden müssten. Die Polizei hat sofort die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenaussagen haben aber noch nicht zur Ergreifung des Täters geführt. Die Angaben seien zu vage gewesen - die Rede war von drei Männern, beschrieben als klein, mittelgroß und einem größer. Deshalb ist die Polizei auf weitere Zeugen angewiesen, die sich bei der Inspektion melden können unter Telefon (06332) 9760.Außer dem Brand in der Sparkasse war es für die Feuerwehr eine ruhige Neujahrsnacht. Rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Schmieg betonte, dass die Zahl nicht erhöht wurde: "Wir müssen immer gut gerüstet sein." Er verwies auf die 518 Einsätze im letzten Jahr. An Silvester musste die Wehr aufgrund eines Fehlalarms zum Gebäude des EBZ (Entsorgungs- und Servicebetrieb Zweibrücken). Einen weiteren Einsatz gab es wegen eines Verkehrsunfalls. "Da mussten Betriebsstoffe wie Öl beseitigt werden", sagt der Zweibrücker Feuerwehr-Chef. Infolge des Blitzeises registrierte die Zweibrücker Polizei am Silvestermorgen zwischen acht und zwölf Uhr im Stadtgebiet 17 Verkehrsunfälle wegen Glatteis, dazu einen in Contwig. Niemand wurde verletzt, doch es entstand 42000 Euro Gesamtschaden. Zu drei weiteren Unfällen wegen Straßenglätte kam es in der Nacht zu Neujahr, auch hier blieb es bei Sachschaden, insgesamt 9000 Euro. Keine besonderen Vorkommnisse zu Silvester meldeten die beiden Zweibrücker Krankenhäuser. "Es sind erhebliche Schäden entstanden."Feuerwehr-Chef Harald Schmieg