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Zweibrücken: Tag der offenen Tür: Einmal im Leben Feuerwehrmann spielen

Zweibrücken: Tag der offenen Tür : Einmal im Leben Feuerwehrmann spielen

Am Tag der offenen Tür der Zweibrücker Floriansjünger kamen vor allem Kinder voll auf ihre Kosten.

Was gibt es Schöneres für Kinder, als einmal hautnah alle Feuerwehrautos, mit und ohne Leitern, samt Feuerwehrmännern und -frauen zu erleben. Der blitzblank geputzte rote Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Zweibrücken, mit insgesamt 26 Einsatzfahrzeugen, stand am Sonntag beim Tag der offenen Tür allen zur Besichtigung bereit. Von 10 bis 18 Uhr konnte man einmal in die Welt der Feuerwehr und derer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eintauchen.

Ein Tag der offenen Tür, an dem, wie es der Name schon sagt, alles für die Besucher offen steht, hält natürlich, dort wo sonst die Fahrzeuge untergebracht sind, so manche feurige Spezialität vom Grill und das entsprechende „Löschwasser“ bereit. Stadtfeuerwehrinspekteur Harald Schmieg, der am Morgen offiziell aus seinem Amt verabschiedet wurde (wir berichteten vorab), möchte keineswegs den kompletten Rückzug antreten, da er sich mit seinen Feuerwehrkameraden weiterhin stark verbunden fühlt. Mit den Feuerwachen in Wattweiler und Mörsbach gebe es zurzeit 140 einsatzbereite Kräfte im Stadtgebiet, wo bereits seit dem Jahr 1850 die Feuerwehr präsent ist und 1995 das neue Feuerwehrgebäude an der Landauer Straße bezogen hat.

Ein buntes Programm erwartete gestern die Besucher. Neben Übungen der Jugendfeuerwehr und der Rettungshundestaffel, wurden die kleinen und großen Gäste regelmäßig am Haupteingang zu einer Besichtigungstour, mit Erklärung der einzelnen Stationen, in Empfang genommen. Schon auf der Wache mit den vielen Monitoren, Telefonen, Funkgeräten und Schaltknöpfen, gab es staunende Gesichter, die beim Anblick der langen Schläuche im 30 Meter hohen Schlauchturm noch getoppt wurden.

Natürlich beeindruckten auch die Umkleideräume mit den Ausrüstungen für den Einsatz. Dazwischen gab überall Möglichkeiten, auch mal selbst Feuerwehrmann zu spielen, sei es bei einem Löschversuch mit Feuerlöscher, der Bedienung einer Rettungsschere, eines Spreizers, oder einfach bei Geschicklichkeitsübungen mit Wasserstrahl oder hydraulisch bedientem Kugel-Parcours.

Gabi und Franz Albrecht kamen mit ihren Enkeln Jakob und Moritz. „Die möchten natürlich mal unbedingt Feuerwehrmann Sam aus dem Fernsehen im Original kennenlernen oder selbst spielen“, freuen sich Oma und Opa über die glücklichen Gesichter der beiden. Sie waren bei weitem nicht die Einzigen.