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Einführungsfeier für Schulleiter Jörg Neurohr am Hofenfelsgymnasium Zweibrücken

Einführungsfeier für Jörg Neurohr : Neuer Hofenfels-Direktor „versteht das System Schule als Teamsport“

139 Tage war es genau her, als Oberstudiendirektor Jörg Neurohr am Hofenfels-Gymnasium seinen Dienst antrat. Damals wurde der neue Schulleiter eher still und leise in sein Amt eingeführt. Nun wurde er auch von der Seite der Schüler und Kollegen ganz offiziell begrüßt.

Dafür wurde diesen Mittwoch in der Aula eine Feier gestaltet, bei der nicht nur viele Gäste zu Wort kamen, sondern auch die Schüler mit musikalischen, sportlichen und schauspielerischen Beiträgen ihren Beitrag zum Willkommen leisten konnten.

„Jörg Neurohr versteht das ganze System Schule als Teamsport. Er brennt förmlich darauf, die Schule voranzubringen“, fasste der stellvertretende Schulleiter Christoph Robiné seinen Eindruck der letzten Monate zusammen. Gerhard Dohna, Leitender Regierungsschuldirektor bei der ADD, rief Neurohrs Weg bis ins Hofenfels-Direktorat in Erinnerung: „Er ist als Schulleiter kein Neuling. Er hat über viele Jahre bewiesen, dass er die Aufgaben bewältigen kann“, denn der „gebürtige Saarländer und berufliche Pfälzer“ leitete zuletzt viele Jahre lang die IGS Enkenbach-Alsenborn, bevor er nach Zweibrücken wechselte.

Michael Dillinger vom Bund der Ehemaligen und Freunde hatte einen Bericht aus dem Jahr 1996/97 herausgesucht. Das war das Jahr, in dem Neurohr bereits ein Jahr lang eine Vertretungsstelle am Hofenfels-Gymnasium hatte, aber nach dem Schuljahr wieder gehen musste. Im Bericht des damaligen Kollegiums war das Bedauern über den Weggang des jungen Sportlehrers zu lesen. „Der isses, denne brauche ma“, erklärte damals Otto Graßhoff.

Nun hat sich der Kreis nach vielen Jahren doch geschlossen und das Hofenfels ihn wieder. Das kommt auch bei den Schülern gut an. „Nach einer zweiwöchigen Schonfrist wurde Herr Neurohr von der Schülervertretung in Empfang genommen. Seitdem musste e sich schon fast täglich mit den Problemen der Schüler und der SV befassen. Dies meisterte er mit Bravour. Wenn wir ihm eine Note geben müssten, dann eine 2+“, sagte Jakob Kneipp von der Schülervertretung.

Kurz vor Ende der über einstündigen Feier durfte dann auch Jörg Neurohr selbst einiges loswerden. „Es ist auch nach den ersten Monaten immer noch spannend und interessant und jeder ist neugierig und interessiert, was das denn für einer ist und wie es mit dem Hofenfels-Gymnasium in Zukunft weitergeht. Etwas Stallgeruch bringe ich ja mit“, witzelte er selbst und fuhr fort: „Mittlerweile sind ja schon fast vier Monate vergangen und ich hoffe, ich konnte schon auf die ein oder andere Frage eine Antwort geben und falls nicht, möchte ich darum bitten, mir und uns – schließlich ist fast das halbe Schulleitungsteam, weniger als ein Jahr im Amt – noch etwas Zeit zu geben, damit wir/uns in unsere neuen Rollen eingewöhnen und hineinwachsen können. Mein Start hier wurde mir aber sehr leicht gemacht.“ Das habe auch am wohlwollenden Empfang der Schüler und des Kollegiums gelegen.