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Zweibrücken. Wenn es dem Bürger stinkt, ärgert er sich. Und fragt sich womöglich, ob das überhaupt in Ordnung ist, dass es ihm stinkt. Oder ob da jemand womöglich gegen das Gesetz verstößt, weil er beispielsweise ungeniert Dreck und Abgase in die Luft feuert. Dies ist nur ein möglicher Fall, in dem das neue Umweltportal der Stadt Zweibrücken den Einwohnern weiterhelfen will

Zweibrücken. Wenn es dem Bürger stinkt, ärgert er sich. Und fragt sich womöglich, ob das überhaupt in Ordnung ist, dass es ihm stinkt. Oder ob da jemand womöglich gegen das Gesetz verstößt, weil er beispielsweise ungeniert Dreck und Abgase in die Luft feuert. Dies ist nur ein möglicher Fall, in dem das neue Umweltportal der Stadt Zweibrücken den Einwohnern weiterhelfen will. Wobei: So neu ist dieses Umweltportal nicht, wie Christin Guthor von der Stadtverwaltung auf Merkur-Anfrage erklärt. "Wir haben das Umweltportal vor einem Jahr auf die Internetseite unserer Stadt gestellt. Hintergrund ist eine entsprechende Vorgabe nach dem Landesumweltinformationsgesetz." Guthor räumt jedoch ein, dass die Stadt die Existenz dieses Umweltportals bisher nicht allzu offensiv kommuniziert habe. Auf dem Umweltportal kann jeder Bürger nach alphabetisch gegliederten Begriffen auf die Suche nach Ansprechpartnern gehen. Von A wie "Abfallberatung" oder "Abfallwirtschaft" über H wie "Heizöltankanlagen", L wie "Lärmschutz" oder "Lebensmittelüberwachung" bis zu W wie "Wasserschutzgebiete", "Wärmepumpen" oder "Wertstoffhof": Der Nutzer des Portals findet für alle möglichen Begriffe, die einen umweltspezifischen Bezug haben, Telefonnummern, unter denen er Informationen erhält. Guthor weist darauf hin, dass das Portal permanent von ihr aktualisiert werde. "Gerade dieser Tage hat sich beispielsweise das städtische Bauamt bei uns gemeldet und uns einige Aspekte genannt, die wir in das Portal mit aufnahmen." eck