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Ein Supermarkt der ganz besonderen Art

Ein Supermarkt der ganz besonderen Art

Zweibrücken. Seit heute gibt es in der Zweibrücker Fußgängerzone wieder einen Supermarkt. Zur feierlichen Eröffnung eines Cap-Markts in der Hallplatz-Galerie fanden sich aus diesem Grund auch viele wichtige Personen der lokalen Politik und des Handels ein

Zweibrücken. Seit heute gibt es in der Zweibrücker Fußgängerzone wieder einen Supermarkt. Zur feierlichen Eröffnung eines Cap-Markts in der Hallplatz-Galerie fanden sich aus diesem Grund auch viele wichtige Personen der lokalen Politik und des Handels ein. "Der Cap-Markt ist nicht bloß ein einfacher Supermarkt, sondern eine integratives Projekt mit dem Ziel, sozialversicherungspflichtige Jobs für Menschen mit einer Behinderung zu schaffen", sagte Marco Dobrani von der Heinrich-Kimmle-Stiftung. Unter ihrer Trägerschaft steht der Markt, dessen Namen "Cap" sich vom englischen Wort für Behinderung - Handicap - ableitet. Viel Potenzial stecke hinter dem Projekt, betonte Oberbürgermeister Helmut Reichling. Er freute sich, dass mit der neuen Cap-Filiale eine Anlaufstelle für frische Lebensmittel bestehe: "Das ist gerade auch für ältere Menschen wichtig."Mit Unterstützung verschiedener Sponsoren, darunter die rheinland-pfälzische Integrationsstelle, zeichnet ab heute die Pirminius-Werk gGmbH für den wirtschaftlichen Erfolg des neuen Frischemarktes verantwortlich. Dessen Geschäftsführer, Markus Matheis bedankte sich auf der Feier bei allen Unterstützern und schwor sich und die zukünftigen Mitarbeiter im Markt auf die zukünftige Arbeit ein. Sieben der 16 neuen Mitarbeiter kommen aus den Behindertenwerkstätten des Pirminiuswerks. Eine davon ist Manuela Ficht, als Kassiererin. Die 35-Jährige sagt: "Ich freue mich riesig, dass mein Mann und ich hier gemeinsam angestellt wurden und bin sicher, dass der Markt ein Erfolg wird."Der Markt in der Hallplatz-Galerie stand seit der Edeka-Schließung Ende September leer. ihi