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Jugendhilfeausschuss: Ein neuer Spielplatz im Prinzenpark

Jugendhilfeausschuss : Ein neuer Spielplatz im Prinzenpark

Die rund 85 000 Euro teure Anlage soll im Frühjahr 2020 fertig sein.

Zufrieden registrierte Bürgermeister Christian Gauf (CDU), dass der Jugendhilfeausschuss des Stadtrats den Plan für den neuen Spielplatz im Prinzenpark in Ernstweiler „wohl wollend“ zur Kenntnis genommen hat. „Dann können wir jetzt beginnen und im nächsten Frühjahr können die Kinder auf dem neuen Spielplatz spielen.“

Christina Rauch (CDU) begrüßte, dass bei der Planung an die unterschiedlichen Altersgruppen gedacht worden sei. Auch das bei den Spielgeräten aus Holz an die Langlebigkeit gedacht worden sei. Hanne Krauskopf (SPD) freute sich, dass vor der Planung Kinder der Grundschule und der Lern- und Spielstube gefragt worden seien. Allerdings vermisste sie die Kinder des Kindergartens. „Die haben wir angeschrieben. Aber dann nichts mehr gehört“, sagte der Abteilungsleiter beim Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ), Stefan Hell.

Pervin Taze, regte an, dass an der Boulebahn eine Sitzgelegenheit geschaffen werden soll. Weiter sollte überlegt werden wie verhindert werden kann, dass Hundekot auf den Spielplatz kommt. Beides sei mit Kosten verbunden, sagte Bürgermeister Gauf. Und der Wechsel der Sitzgruppe vom Kleinspielbereich an die Boulebahn sei nicht sinnvoll, ergänzte Jugendamtsleiter Jörg Klein.

Stefan Hell erläuterte, dass der Prinzenpark als Standort ausgewählt worden sei, nachdem am ursprünglich vorgesehenen Standort im Gebiet Sand am Hasensteig Altlasten gefunden worden seien. „Die Beseitigung hätte 200 000 Euro gekostet.“ Der neue Standort sei 300 bis 400 Meter vom ursprünglichen entfernt. Das früher im Prinzenpark aufgestellte Großspielgerät sei marode gewesen und inzwischen abgebaut.

Bei der Planung hätten die Kinder Schaukeln, Trampoline, Rutschen, Kletter- und Hangelgeräte oder Sandkästen vorgeschlagen. Diese Wünsche seien bei der Planung berücksichtigt worden, sagte Hell. Berücksichtigt worden sei auch die Altersstruktur der Kinder im Wohngebiet. „Dementsprechend haben wir die Spielgeräte ausgesucht.“

Der neue Spielplatz sei in einen Park integriert und verfüge über alten Baumbestand. Hell: „Da müssen wir nicht einige Jahre warten, bis die Bäume Schatten spenden.“ Die Gesamtkosten mit Geräten, Einbau oder Bodenbelag schätzte der UBZ-Abteilungsleiter auf 85 000 Euro. Im Haushalt stünden 75 000 Euro. Die restlichen 10 000 Euro würden durch Spenden der Freunde aus Boulogne und von Werner Brennemann, Stadtwerke Geschäftsführer, finanziert. In den nächsten Wochen sollen die Arbeiten beginnen. Im Frühjahr könnte der Spielplatz eröffnet werden.

Der Ausschuss gewährte dem Kindergarten Rimschweiler einen Zuschuss in Höhe von 3200 Euro zur teilweisen Erneuerung des Zaunes. Der Kindergarten Meisenstraße erhält für die Erneuerung des Bodenbelags im Mehrzweckraum. 2250 Euro. Weiter empfahl der Ausschuss, dass der Stadtrat dem Kindergarten Vogelnest an der Denkmalstraße einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro für die teilweise Erneuerung von Fenstern gewähren soll.

Zu Beginn der Sitzung wurde der Bürgermeister und Jugenddezernent Gauf zum Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Hanne Krauskopf wurde zur Stellvertreterin gewählt.