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Ein neuer Spielplatz für Mittelbach

Ein neuer Spielplatz für Mittelbach

Nach Herzenslust spielen können jetzt die Kinder von Mittelbach. Für 116 000 Euro schuf die Stadt Zweibrücken eine großartige Spielanlage. Am gleichen Ort, dem ehemaligen Schulgarten, war vor über 40 Jahren ein erster Spielplatz entstanden.

Auf einem neuen Spielplatz mit drei verschiedenen Ebenen können sich jetzt die Mittelbacher Kinder austoben. Viel Geld hat die Stadt als Einrichtungsträgerin dafür in die Hand genommen, wie Bürgermeister Rolf Franzen bei der Einweihungsfeier mit vielen Kindern, Müttern, Vätern, Bürgern und Offiziellen feststellte.

Aus dem ehemaligen Schulgarten sei damals ein erster Spielplatz entstanden, stellte Franzen rückblickend fest und meinte, dass es dann über 40 Jahre dauerte, bis wieder an gleicher Stelle was Neues, Zeitgemäßes entstehen sollte. Welche Unwegsamkeiten dabei auszuräumen waren, hatte Franzens Vorredner, Ortsvorsteher Kurt Dettweiler, bereits eingehend und plastisch beschrieben. Die Zuwegung für den Spielplatz war zu einem wirklichen Problemfall geworden und nur mit großem Entgegenkommen der VR-Bank Südwestpfalz lösbar, der nicht nur dafür mehrfach, sondern auch für die weiteren Spenden zum Anlegen des Platzes in seiner jetzigen Form und Gestalt gedankt wurde. Auf die Gliederung des Spielplatzes, seine ganz individuellen Spielmöglichkeiten für Kinder bis zu 14 Jahren, ging Stefan Hell vom Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) näher ein. In den kommenden Herbsttagen sollen weitere Bäume gepflanzt und das Areal insgesamt begrünt werden.

Wichtig sei es gewesen, ein Spielangebot zu schaffen, bei dem die klassischen Bewegungselemente zum Einsatz kommen und das sei gelungen, fasste Hell zusammen. Bei Workshops seien dabei auch die Kinderwünsche artikuliert und berücksichtigt worden. "Auch wenn nicht alle Wünsche berücksichtigt werden konnten, das Spielangebot auf diesem Platz ist groß", stellte der Planer fest und dankte auch den Nachbarn, die in der fünfwöchigen Bauphase den Baustellenlärm erduldet hätten und künftig wohl verstärkt mit dem Lärm spielender Kinder konfrontiert würden. Es lag gewiss nicht allein am Spieltrieb der Kinder, sondern auch am dem Umstand, dass das neu Geschaffene bei ihnen große Neugierde auslöste, dass sie schon die Spielgeräte enterten, noch während die Festreden gehalten wurden.