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„Ein Logo muss klar strukturiert sein“

„Ein Logo muss klar strukturiert sein“

Die Zwillingsbrücke, das Pferd und die Rose zieren das Stadtlogo von Zweibrücken . Dem ehemaligen FWG-Vorsitzenden und langjährigen Stadtratsmitglied Fritz Stauch ist dies nicht genug. Seiner Ansicht nach fehlt ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt, das Residenzschloss.

"Wer hat schon ein solches Stolzobjekt vorzuzeigen?", schreibt er dem Pfälzischen Merkur und bringt seinen Vorschlag für ein "erweitertes" Zweibrücker Stadtlogo, das er bereits vor sieben Jahren der Öffentlichkeit präsentiert hatte, erneut aufs Tapet. Seinen Briefkopf ziert dieses bereits, ebenso wie einen mitgeschickten Aufkleber. Auf Stauchs Entwurf ist dem offiziellen, ovalen Logo eine Aufrisszeichnung der Schlossfassade hinterlegt. "Rosen. Rosse. Roben. Zweibrücken ", steht darunter zu lesen. "Es wäre meines Erachtens gerade nach den Jubiläumsfeierlichkeiten am OLG an der Zeit, das städtische Logo mit unserem Schloss zu erweitern", erklärt er. Es sei von wesentlich größerer Bedeutung für die Stadt als Gestüt und Rosengarten. Er habe seinen Vorschlag unter anderem an Oberbürger Kurt Pirmann geschickt, jedoch keine Antwort erhalten. Bei der Stadt stößt das Logo nicht gerade auf Begeisterung. Pressesprecher Heinz Braun erklärt, man sehe derzeit keine Veranlassung, das Logo zu ändern. Es sei bereits überarbeitet und häufige Änderungen seien nicht erstrebenswert: "Ein Logo muss längere Zeit Bestand haben, damit es einen Wiedererkennungswert hat." Auch sei man ohnehin nicht dafür, mehr Motive als bisher hineinzupacken, so Braun. "Das würde es unübersichtlicher machen. Ein Logo muss klar strukturiert sein."

Stauch bietet an, seine Zweibrücken-Aufkleber zu verschenken. Wer Interesse hat, meldet sich bei ihm unter Telefon (0 63 32) 32 78.