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Digitalpakt: Kabel an Schulen in Zweibrücken sind verlegt

Gesamt-Investition von 2,4 Millionen Euro : Digitalpakt: Kabel an Schulen sind verlegt

Beigeordnete Rauch erläutert bei exemplarischem Rundgang durchs Helmholtz-Gymnasium das bisher für die Zweibrücker Schulen Erreichte. Hauptausschuss stimmt diesen Mittwoch über weitere Schritte ab.

Das Wesentliche bleibt dem Auge manchmal verborgen. Etwas unschlüssig stehen die Ratsmitglieder daher in einem der Klassensäle des Helmholtz-Gymnasiums und schauen auf eine Steckdosenleiste. Schwer zu erkennen, was sich dahinter verbirgt. Christina Rauch skizziert es. Die Beigeordnete der Stadt Zweibrücken, zuständig für die Schulen, hat – im Vorfeld der Hauptausschuss-Sitzung an diesem Mittwoch (17 Uhr im Ratssaal, abgestimmt wird über weitere Schritte zur Umsetzung des Digitalpaktes) – alle interessierten Räte zu einem Rundgang eingeladen. Der findet exemplarisch im Helmholtz-Gymnasium statt. Der „Digitalpakt“ von Bund und Ländern sieht vor, alle Schulen digital zukunftsfähig zu machen. Folglich sind alle 15 Schulen in Zweibrücken samt Nebengebäuden wie Turnhallen, neu verkabelt worden. Diesen Auftrag hatte, nach einer europaweiten Ausschreibung, das Unternehmen Famis aus Saarbrücken gewonnen. Ein Vertreter von Famis war am Dienstag bei dem Rundgang ebenfalls anwesend. Rauch erläuterte der kleinen Gruppe (nur einige wenige Räte waren gekommen) die Kernpunkte: 2,4 Millionen Euro werden insgesamt in die Schulen der Rosenstadt investiert, 90 Prozent sind Zuschüsse, zehn Prozent trägt die Stadt.

Dank der Verkabelungen haben die Schulen nun Anschlüsse für Computer, es ist auch flächendeckendes W-Lan vorgesehen. Neue Lehr- und Lernformen sollen so ermöglicht und die Schüler vorbereitet werden auf das digitale Zeitalter.