Die Ortsmitte mausert sich

Die Wattweiler Ortsmitte strahlt in neuem Glanz. Dabei nimmt der neu gestaltete Dorfplatz eine zentrale Funktion ein. Dass auf dem Gelände nicht nur zünftig gefeiert werden kann, wissen die Menschen in dem Zweibrücker Stadtteil längst.

So hat sich der Platz zu einem beliebten Treffpunkt gemausert, auf dem gemütlich geplaudert werden kann. Auch der schattige "Platz der Freiheit" ein paar Meter weiter lockt zum Verweilen. Bei schönem Wetter sind immer Leute in diesem Bereich des Dorfes unterwegs, die auch ein paar Minuten Zeit für ein nettes Gespräch haben.

In diesem Jahr soll es zum 3. Oktober auf dem "Platz der Freiheit" noch einmal hoch hergehen. Dann will die örtliche CDU daran erinnern, dass vor 25 Jahren Deutschland wiedervereint worden ist. Die Gedenkveranstaltung findet am ehemaligen DDR-Grenzstein statt. Den hatte kurz nach dem Fall der Berliner Mauer Ortsvorsteher Jürgen Kroh (CDU ) nach Wattweiler gebracht und in dem Platz aufgestellt.

Ein Schmuckstück ist auch das Gemeindehaus geworden, das vor einiger Zeit grundlegend renoviert wurde. Unter anderem ist das Dach erneuert und die Fassade mit einem Isolierputz und einem neuen Anstrich versehen worden. Direkt daneben ist nach zehnmonatiger Umbauphase ein modernes Feuerwehrhaus mit Schulungsraum, Umkleide, Sanitärbereich und Fahrzeughalle entstanden. Vor zwei Jahren haben die Floriansjünger auch ein neues Staffellöschfahrzeug 10/6 erhalten, das tausend Liter Wasser mitführen kann. Der Einsatzbezirk der Wattweiler Wehr umfasst auch Hengstbach, das Neubaugebiet Beckerswäldchen und ein Teil Bubenhausens.

Ortsvorsteher Reinhard Kunze will auch den Wettbewerb "Wattweiler blüht auf" fortsetzen, der in den letzten Jahren zu einer merklichen Verschönerung des Ortsbildes beigetragen habe.