Die Frage aller Fragen

Traditionell sollen wir ja vorm Gebrauch jeglicher Arzneimittel unseren Arzt oder Apotheker befragen. Vor dem Lesen einer Zeitungskolumne, die ohne Beipackzettel auskommt, ist dies nicht notwendig. Heute allerdings schon, drum weise ich vorsichtshalber auf Risiken und Nebenwirkungen hin, die sich nach den folgenden sehr wenigen Zeilen einstellen könnten. Schlimmstenfalls droht Ihnen nämlich nach dem Lesen ein derart dicker Hals, wie ich ihn vor dem Schreiben hatte.

Der Grund: Selbst liebevollst geschmückte Weihnachtsbäume oder mit Herzblut gefertigte Verkaufsbuden als erste Vorboten eines heimeligen Weihnachtsmarktes, der von ganz viel ehrenamtlichem Engagement lebt, scheinen nicht Tabu für übermotivierte Zeitgenossen, die ihre Kräfte und spinnerten Ideen nicht kanalisiert kriegen! Da bleibt nur noch die Frage: Wie bescheuert muss man dazu eigentlich sein?

Ja, ich weiß, dass ich selbst mit der überdeutlichen Wortwahl nichts ändere. Aber immerhin geht es mir jetzt besser!