Die Fieberkurve steigt

Rund 200 Helfer von DRK, ASB, Feuerwehr und THW helfen mit, dass der Festumzug am Sonntag zur Freude der Besucher über die Bühne geht. Dazu kommen noch 50 Mitarbeiter der Verwaltung.

Zweibrücken. Die Einweisung der Zugscouts, die genaue Trasse des Umzugs, die letzten Informationen zur Veranstaltung – im Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamt herrschte gestern hektische Betriebsamkeit. „Die Fieberkurve steigt“, sagt der Organisator der Herzogtage, Amtsleiter Thilo Huble. Zu den eingehenden Informationen gehört auch der Wetterbericht des Meteorologen Patrick Lang. Am Samstag soll es demnach bedeckt und bis zum Nachmittag regnerisch bleiben. Am Sonntag soll es ein „schöner, freundlicher Herbsttag“ werden. Für den Beginn des Umzugs um 14 Uhr sagt Lang 21 Grad voraus. Thilo Huble traut zwar „meinem Wettermann, aber für alle Fälle haben wir 2500 Regenponchos bestellt“. Dieser durchsichtige Regenschutz wird genauso aus dem Etat für die Herzogtage bezahlt wie die 2400 Lunchpakete, die das Zweibrücker DRK an die Zugteilnehmer verteilt. „Ab elf Uhr verteilen 18 DRK-Helfer die Pakete mit einem Sandwich, einem Riegel und eine Flasche Sprudel“, sagt Hans Prager vom Zweibrücker DRK. Die Lunchpakete werden im Mehrgenerationenhaus zusammengestellt. Dort wird auch für auswärtige Gäste ein Essen gereicht. 600 Leute hätten sich beim Kulturamt angemeldet.

Beim Umzug stehen 40 Helfer des DRK und des ASB an verschiedenen Stellen entlang der Umzugsstrecke. In einem Team arbeiten jeweils ein Helfer des DRK und einer des ASB sowie ein Feuerwehrmann. Insgesamt sind 60 Feuerwehrleute und 80 Mitarbeiter des THW im Einsatz. Die THW-Helfer begleiten vor allem die Gruppen mit Pferden und Kutschen. „Darauf müssen die Helfer besonders achten“, sagt auch Manfred Bernhardt (Foto: pma), stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Zweibrücken. Ansonsten sei die Polizei bei der Verkehrsleitung im Einsatz. Auf dem Gelände der Parkbrauerei ist die Einsatzleitung der Rettungskräfte, der Feuerwehr, des THW und der Polizei. Rund 50 Mitarbeiter des Kultur-, des Ordnungs- und des Hauptamtes sind nach den Worten Hubles am Sonntag im Einsatz. Auch zur Betreuung der Gäste der Ehrentribüne, auf der neben den herzoglichen Gästen auch Delegationen der Partnerstädte Yorktown, Barrie und Boulogne-sur-Mer vertreten sind. Huble weist noch darauf hin, dass die Parkplätze von Möbel Martin und Globus Baumarkt am Sonntag bis 20 Uhr offen sind.
Hintergrund


Zu den Herzogtagen erwartet die Stadt herzogliche Gäste. Das Oberhaupt des Hauses Wittelsbach, Herzog Franz, reist am Samstag an. Zuletzt war Herzog Franz 2001 bei der Trauerfeier für Prinz Alexander in der Alexanderskirche in Zweibrücken. Begleitet wird er von Prinz Luitpold und dessen Sohn Prinz Ludwig von Bayern. Prinz Luitpold war vor fünf Wochen mit seiner Gattin Ursula in Zweibrücken bei der Eröffnung der Landesausstellung „Die Wiege der Könige“. Mit Prinz Ludwig kommt ein Vertreter der jungen Generation nach Zweibrücken. Er war bereits im Mai bei der Eröffnung des königlich-bayerischen Weißbierfestes. Die drei Vertreter des Hauses Wittelsbach übernachten in der Fasanerie und wohnen dem Festumzug am Sonntag bei.
sf