Der Menschenwürde gewidmet

Die elfte Nacht der Lichter beginnt am Samstag, 10. Oktober, in der Alexanderskirche. Im Mittelpunkt steht diesmal die Menschenwürde, auch und vor allem wegen des Welthospiztages am gleichen Tag.

"Wir bereiten hier die Taizé-Andacht am 10. Oktober um 19 Uhr in der Alexanderskirche vor", erklärt Pfarrer Günter Sifft. Derzeit übt der Taizé-Chor unter Leitung von Heike Sifft verschiedene Lieder ein, 21 Mitglieder zählt der Chor inzwischen, der während der Taizé-Andacht die Lieder vorgibt und die dann von allen gesungen werden. Es geht um gemeinsame Gotteserfahrung, die nicht gepredigt, sondern eben erfahren wird.

Die Gesänge von Taizé wollen den Menschen die Türen öffnen zu einer spirituellen Sichtweise der aktuellen Ereignisse in unserer Welt.

Am 10. Oktober ist außerdem der Welthospiztag. "Wir können den Tod nicht abschaffen, wohl aber das würdelose Sterben", wird betont. Würde gewinnt besondere Bedeutung an den Übergängen von der einen Form des Lebens in die andere. Gleiches trifft auch verschärft für Menschen auf der Flucht zu. Und letztlich betrifft es auch unseren gesamten Planeten. Eine ganz wichtige Tür zu mehr "Licht" kann Anfang Dezember in Paris bei der Weltklimakonferenz geöffnet werden. "All diese Dinge sind aufs Engste miteinander verbunden in der Würde, die Gott uns schenkt", sagt Pfarrer Sifft.

Taizé-Andachten sind eine sehr suggestive Erfahrung. "Wir wünschen uns sehr mehr Jugendliche bei diesen Veranstaltungen", heißt es, sind doch die ökumenischen Jugendtreffen in dem Örtchen Taizé im französischen Burgund ein leuchtendes Beispiel für die Macht spiritueller Erfahrung, die gerade Jugendliche ergreifen kann. Wer sich dem nicht verschließt, gewinnt neue Tiefe. Taizé ist eine Kleinstadt im Osten Frankreichs, in Burgund. Dort gibt es die Communauté de Taizé, einen internationalen ökumenischen Orden. Bekannt geworden ist die Gemeinschaft vor allem durch die ökumenischen Jugendtreffen.