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Veranstaltungen in der Region: Der Medicus, die Mädchenkantorei und ein kleiner Eisbär

Veranstaltungen in der Region : Der Medicus, die Mädchenkantorei und ein kleiner Eisbär

Jeden Tag etwas erleben: Unsere Veranstaltungstipps der Woche von Freitag, 13. April, bis Donnerstag, 19. April.

Saarbrücken: Freitag, 13. Dezember, 20 Uhr, Saarlandhalle: Gregor Meyle & Band – Hätt auch anders kommen können. Eine Gitarre, ein Hut, eine Brille und eine Champions-League-Band im Rücken. So steht der Singer-Songwriter Gregor Meyle aus Backnang auf der Bühne. Immer dicht dran am Publikum, voller Energie und im launigen Austausch mit seinen Gästen, unternimmt Meyle auch 2019 wieder eine große musikalische Reise. Im Gepäck: das aktuelle Album „Hätt‘ auch anders kommen können“. Viele kennen Meyle aus „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ und seiner eigenen Musikshow „Meylensteine“, doch schon seit sehr vielen Jahren ist er von den kleinen und großen Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Mit altbekannten Klassikern wie „Keine ist wie du“ oder „Niemand“ sowie vielen neuen Songs zündet er ein Feuerwerk voller starker Gefühle und Rock.

Tickets gibt es noch an der Abendkasse. Anfahrt: An der Saarlandhalle 1, 66113 Saarbrücken.

Kaiserslautern: Samstag, 14. Dezember, 15 und 17 Uhr, Pfalztheater: „Dicker, fetter Pfannkuchen, bleib stehen, ich will dich fressen!“ – Figurentheater von und mit Maren Kaun. Empfohlen ab drei Jahre. Es waren einmal drei alte Frauen, die wollten gerne Pfannkuchen essen. Da gab die erste ein Ei dazu, die zweite Milch und die dritte Fett und Mehl. Doch als der Pfannkuchen in der Pfanne gerade so schön dick aufgegangen war, da drehte er sich um, sprang hinaus und rollte kantipper, kantapper die Straße entlang, um sich die Welt anzuschauen. Und wer ihn essen darf, das wollte der muntere Pfannkuchen selbst bestimmen. Nach den Erfolgen mit ihren Stücken „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ und „Rapunzel“ wird die Figurenspielerin Maren Kaun ein weiteres Stück für das jüngste Pfalztheaterpublikum auf die Bühne bringen.

Weitere Termine unter www.pfalztheater.de; Tickets gibt es unter vorverkauf@pfalztheater.bv-pfalz.de oder unter Tel. (06 31) 3 67 52 09. Anfahrt: Willy-Brandt-Platz 4-5, 67657 Kaiserslautern.

Otterberg: Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr, Abteikirche Otterberg: Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg – Chormusik zu Advent und Weihnachten. „Veni Domine et noli tardare – Komm, Herr, und zögere nicht!“ ist einer der vielen alten und faszinierenden Texte, die uns in der Advents- und Weihnachtszeit seit Generationen begleiten und von Komponisten aus allen Jahrhunderten vertont wurden. Tradition und Moderne, das verbindet auch die Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg in diesem Konzert miteinander. Mit traditionellen und neuen Vertonungen von Advents- und Weihnachtsliteratur führen die jungen Sängerinnen den Zuhörer mit Werken von der Gregorianik bis zur Gegenwart durch die Zeit des Advents. Ein Höhepunkt des Konzertes ist das Werk von Benjamin Britten „A ceremony of carols“, das in der Weihnachtszeit als ein Klassiker für Mädchen- und Frauenchöre gilt. Die Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg wurde im Jahr 1971 gegründet. Judith Kunz ist seit 2010 als Domchordirektorin in Limburg tätig und leitet die Mädchenkantorei und den Domchor.

Ticket-Infos bei der Tourist-Information, Tel. (0 63 01) 6 0 78 00 und bei allen Vorverkaufsstellen. Anfahrt: Kirchstraße, 67697 Otterberg.

Saarbrücken: Montag, 16. Dezember, 20 Uhr, Garage (Kleiner Klub): „Peter and The Test Tube Babies“ – The last supper. 41 Jahre ist es her, dass Derek Greening und Peter Bywaters im englischen Peacehaven unweit von Brighton „Peter and The Test Tube Babies“ gründeten. Schlagzeilen machten sie vor allem 2017, als Bywaters wegen einer Donald-Trump-Persiflage aus dem Jahr 2016 bei der Einreise in die USA aufgehalten und zurück nach England geschickt wurde. Seitdem surfen die „Test Tubes“ auf einer Welle des Erfolgs. Ihre großartigen Live-Shows bekommen regelmäßig das Prädikat Punk-Rock-Weltklasse verliehen. Ihr selbstironischer Umgang mit persönlichen Missgeschicken und der beißende Humor, mit der sie die Welt im Allgemeinen betrachten, machen ihre Shows zu einem besonderen, manchmal auch äußerst derben, nicht immer jugendfreien Spaß.

Tickets gibt es unter www.garage-sb.de und bei allen Vorverkaufsstellen.

Ramstein: Dienstag, 17. Dezember, 20 Uhr, Congress Center: Weihnachtsshow „Christmas Moments“. Die Weihnachtsshow „Christmas Moments“ ist ein wahres musikalisches Weihnachtsmärchen. Traditionelle Weihnachtslieder, Pop, Musical, Klassik und Gospel treffen sich in einer einzigartigen Live-Show. Stimmgewaltigen Gesangssolisten wie David Moore, der lange Zeit zur Erst-Besetzung des Bochumer „Starlight Express“-Ensembles gehörte, der Mannheimer Soulsänger Dominik Steegmüller, die 16-jährige Emily Valerius, die durch ihre Teilnahme in der Pro7-Show „The Voice Kids“ bekannt wurde, oder Musical-Sängerin Aloysia Astari werden von der soundstarken Schwab Band begleitet. Abgerundet wird der Abend mit lustigen, aber auch nachdenklichen Gedichten und Geschichten zum Fest. Vorgetragen werden diese von Schauspieler Stefan Konrad in der Rolle des etwas anderen Weihnachtsengels.

Tickets gibt es unter www.congress-center-ramstein.de; Infos unter Tel. (0 63 71) 59 22 20. Anfahrt: Am Neuen Markt 4, 66877 Ramstein-Miesenbach.

Waldmohr: Mittwoch, 18. Dezember, 9.30 Uhr, Kulturhalle: „Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär“ – Wittener Kinder- und Jugendtheater. Durch einen Zufall wird Lars, der kleine Eisbär, auf Weihnachten aufmerksam, und das war so: Ein Eskimo und sein Enkel, auf dem Weg zurück ins heimatliche Dorf, machen eine Rast. Sie haben Tannenbäume vom großen Schiff geholt und einen voll beladenen Schlitten dabei. Bei der Weiterfahrt fällt ein Tannenbaum herunter; ein grüner Farb-Klecks auf dem weißen Eis. Natürlich werden Lars und sein Freund, Robbi, die Robbe, darauf aufmerksam. Erst als zwei Polarforscher kommen, verstecken sie sich in Hörweite. Die Polarforscher freuen sich über den liegengebliebenen „Weihnachtsbaum“, und da niemand weit und breit zu sehen ist, beschließen sie, sich ihre Polarstation dieses Jahr damit weihnachtlich zu gestalten. Lars und Robbi sind verwundert, weil sie nicht wissen, was ein Weihnachtsbaum ist. Sie beschließen diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen und den Forschern zu folgen.

Tickets gibt es an der Kulturhalle. Infos unter Tel. (0 63 73) 50 41 26. Anfahrt: Kulturhalle (ausgeschildert) Auf dem Gelände der Rothenfeldschule, Bahnhofstraße 57, 66914 Waldmohr.

Speyer: Donnerstag, 19. Dezember, 10 bis 18 Uhr, Historisches Museum der Pfalz: Medicus. Die Macht des Wissens. Es ist die Welt der Bader und Quacksalber, in der der junge Rob Cole, der Held des Erfolgsromans „Der Medicus“, aufwächst. Sein Wunsch, kranke Menschen zu heilen und sein Verlangen nach Erkenntnis, führt ihn von Europa in den Orient, wo er durch die arabischen Gelehrten auf das medizinische Wissen der Antike trifft. Bezugnehmend auf die mitreißende Erzählung von Noah Gordon, deren Verfilmung im Jahr 2013 Millionen Menschen begeisterte, zeigt das Historische Museum der Pfalz Speyer eine einzigartige kulturhistorische Schau zur Geschichte der Medizin. Die Sonderausstellung nutzt den literarischen Zugang, um die komplexe und faszinierende Entwicklung des medizinischen Fortschritts in fesselnder Weise zu vermitteln. Sie spannt den Bogen vom Altertum bis zur Gegenwart und zeigt, wie das antike Wissen über Rom und Byzanz in den arabischen Raum gelangte und im 11. Jahrhundert zurück nach Europa kehrte, wo es auf die Welt der Klostermedizin traf. Die Besucher begegnen Heilkundigen des Mittelalters und Ärzten der Neuzeit. Sie lernen das medizinische Wissen der antiken Welten kennen und erhalten einen Ausblick auf die wissenschaftliche Forschung der Zukunft. Die Ausstellung wird von zahlreichen renommierten Kunstsammlungen und Museen aus dem In- und Ausland mit Leihgaben unterstützt.

 Eine Frau betrachtet die originalgetreue Nachbildung des Wagen eines Baders aus dem Film „Medicus“ im Historischen Museum der Pfalz in der Ausstellung „Medicus – Die Macht des Wissens“. Die Schau zur Geschichte der Medizin ist noch bis zum 21. Juni 2020 zu sehen.
Eine Frau betrachtet die originalgetreue Nachbildung des Wagen eines Baders aus dem Film „Medicus“ im Historischen Museum der Pfalz in der Ausstellung „Medicus – Die Macht des Wissens“. Die Schau zur Geschichte der Medizin ist noch bis zum 21. Juni 2020 zu sehen. Foto: dpa/Uwe Anspach

Weitere Informationen unter www.medicus-ausstellung.de; Besucherservice (0 62 32) 62 02 22. Anfahrt: Domplatz 4, 67346 Speyer.