Den Wochenmarkt weiter stärken!

Viele Zweibrücker haben das Jahr mit guten Vorsätzen begonnen. Über einige dieser Vorsätze war diese Woche auch schon im Pfälzischen Merkur zu lesen. Wobei gleiche mehrere dieser Vorsätze die Alexanderskirche betrafen.Zunächst gab es die frohe Botschaft, dass dieses Jahr erstmals in einem festen Rhythmus Turmbläser von der Kirche hinab musizieren werden

Viele Zweibrücker haben das Jahr mit guten Vorsätzen begonnen. Über einige dieser Vorsätze war diese Woche auch schon im Pfälzischen Merkur zu lesen. Wobei gleiche mehrere dieser Vorsätze die Alexanderskirche betrafen.Zunächst gab es die frohe Botschaft, dass dieses Jahr erstmals in einem festen Rhythmus Turmbläser von der Kirche hinab musizieren werden. Im Herbst 2007 hatte Georg Dhom den Anstoß für die Turmbläser gegeben, die bei Passanten auf große Begeisterung stießen. Doch bald schlief die Aktion wieder ein und wäre wohl in Vergessenheit geraten, wenn nicht vor einigen Wochen einer der früheren Bläser, Willi Hofer aus Mörsbach, bei unserer Zeitung nachgefragt hätte, warum denn niemand regelmäßig zum Turmblasen einlade. Der Merkur reichte die Anregung an Kulturamtsleiter Thilo Huble weiter, und ab diesem Wochenende gibt es einen festen Plan: Jeden ersten Samstag im Monat ab elf Uhr erklingt wieder Blasmusik vom Turm der Alexanderskirche, abwechselnd von den Saarpfalz-Parforcehornbläsern der Jagdfreunde St. Ingbert, der Bläsergruppe Hofer und Familie Rimbrecht. Wenn dann noch der gute Vorsatz von Dekan Peter Butz Wirklichkeit wird, die nicht nur religiös, sondern auch touristisch bedeutende Alexanderskirche mehr als nur an zwei Tagen der Woche zu öffnen, kann das der Innenstadt nur gut tun. Und auch vor der Kirche, auf dem Alexanderplatz, wird sich dieses Jahr etwas tun. Der hässliche Pavillon wird abgerissen. Davon dürfte auch der Wochenmarkt profitieren. Dieser ist ein echtes Aushängeschild Zweibrückens. Was übrigens auch der neue "Guide Orange" beweist: Der Einkaufs- und Genussführer für das Saarland, Elsass, Lothringen und Luxemburg erwähnt aus der ganzen Pfalz nur zwei Adressen - die Sterneküche im Landschloss Fasanerie und den Wochenmarkt. Mit dem Pfund Wochenmarkt müsste die Stadt noch viel mehr wuchern, auch nach außen. Und damit sollte nicht gewartet werden, bis der Alexanderplatz komplett saniert ist - denn diese Arbeiten werden wohl kaum vor 2010 beginnen, da es noch keinerlei konkrete Gestaltungsentwürfe gibt. Zu einer Aufwertung der Markt-Stadt Zweibrücken beitragen könnte auch eine Fusion (oder zumindest gemeinsame Vermarktung) mit dem Bauernmarkt, der freitags auf dem Hallplatz stattfindet. Der ist nämlich durch seine konsequenten Konzentration auf regionale Erzeuger-Produkte ebenfalls sehr attraktiv. Wobei es erstaunlich ist, wie oft im Stadtrat bei den häufigen Diskussionen um das leidige Thema "Lebensmittel in der Innenstadt" vergessen wird, dass es diesbezüglich mit dem Wochenmarkt (dienstags, donnerstags und samstags) und dem Bauernmarkt (freitags) im Herzen der City an vier von sechs Werktagen ein gutes Angebot gibt. Das auszubauen wäre sicher einfacher, als etwas komplett Neues aufzubauen.