Dem Sieger eine Chance geben

Zweibrücken. Dem Vorsitzenden der Zweibrücker Werbegemeinschaft, Mario Facco, gefällt der Entwurf des Büros Molter-Linnemann (Kaiserslautern) für die Umgestaltung der Fußgängerzone und des Alexanderplatzes am besten. Aber er lehnt die Entscheidung der Jury des Architektenwettbewerbs nicht rundweg ab: "Wir sollten dem Planer eine Chance geben

Zweibrücken. Dem Vorsitzenden der Zweibrücker Werbegemeinschaft, Mario Facco, gefällt der Entwurf des Büros Molter-Linnemann (Kaiserslautern) für die Umgestaltung der Fußgängerzone und des Alexanderplatzes am besten. Aber er lehnt die Entscheidung der Jury des Architektenwettbewerbs nicht rundweg ab: "Wir sollten dem Planer eine Chance geben." Das wichtigste sei, dass nach dem jahrelangen Reden etwas passiert. Und wenn die Fußgängerzone umgestaltet wird, dass das auch schnell über die Bühne geht. Beim Siegerentwurf des Battweiler Landschaftsarchitekten Stefan Laport stellte er bei einer ersten Begutachtung fest, dass der Plan "etwas zu großzügig" sei. In Zweibrücken gebe es viele große Plätze, die mit Leben gefüllt werden wollen. Deshalb solle man den Alexanderplatz "nicht noch größer machen". Es reiche aus, dass der Platz groß genug für den Markt werde. Dies erreiche auch der Entwurf des Kaiserslauterer Büros, der dritter wurde.Vor allem die Aufnahme von gestalterischen Elementen wie Grünflächen oder Wasserflächen überzeugen Facco: "Das sind Stellen, die Laden die Menschen zum Verweilen ein." Und darum solle es auch gehen: die Menschen zum Flanieren in die Innenstadt locken. Deshalb solle es noch mehr Begrünung in Form von Rosen sowie Skulpturen geben. "Da könnten wir uns als Stadt der Rosen und Rosse zeigen." Wichtig sind dem Werbegemeinschafts-Chef auch die Spielgeräte. "Zumindest, die die da sind sollten bleiben." Facco bringt auch wieder die Idee einer "Teilüberdachung" ins Gespräch. Er fragt sich, ob der komplette Belag ausgetauscht werden muss. Oder man nicht nur einen Streifen auswechselt. Der sollte dann mit einem gut begehbaren Pflaster belegt werden. Das spare sicher auch Geld. Denn die 1,8 Millionen seien knapp bemessen. Deshalb müsse wohl auch der Omnibusbahnhof an seinem Platz bleiben.