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"Das Problem ist, dass im Winter oft das Durstgefühl fehlt"

"Das Problem ist, dass im Winter oft das Durstgefühl fehlt"

Zweibrücken. Aller guten Dinge sind drei - das gilt im Sommer wie im Winter. Darauf macht Dr. Matthias Stopp aufmerksam. Der Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus in Zweibrücken empfiehlt, auch jetzt, in der kalten Jahreszeit, bis zu drei Liter Flüssigkeit zu trinken. Es wisse mittlerweile wohl fast jeder, dass in den heißen Sommermonaten viel getrunken werden müsse

Zweibrücken. Aller guten Dinge sind drei - das gilt im Sommer wie im Winter. Darauf macht Dr. Matthias Stopp aufmerksam. Der Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus in Zweibrücken empfiehlt, auch jetzt, in der kalten Jahreszeit, bis zu drei Liter Flüssigkeit zu trinken. Es wisse mittlerweile wohl fast jeder, dass in den heißen Sommermonaten viel getrunken werden müsse. Aber dass dies auch im Winter nötig ist, sei weniger bekannt. "Das Problem ist, dass im Winter oft das Durstgefühl fehlt", verdeutlicht er das Problem. Auf dieses Durstgefühl dürfe man nicht gehen. Fakt sei, dass der Körper auch jetzt eine große Menge an Flüssigkeit brauche. "Wir halten uns im Winter ja zumeist in geheizten Räumen auf. Da herrscht trockene Luft. Unter diesen Verhältnissen gibt die Haut so viel Feuchtigkeit ab wie im Sommer", erklärt der Mediziner. Mit "Flüssigkeit" ist natürlich Wasser, Fruchttee oder Saft gemeint, nicht etwa Alkoholika. Was gibt es sonst noch zu beachten, um jetzt, im Winter nicht schlapp zu machen, sich eine Erkältung einzufangen? Dr. Stopp: "Man muss richtig angezogen sein, muss warm haben. Dazu kommt eine ausgewogene Ernährung, täglich Obst und Gemüse. Dann ist es auch nicht erforderlich, Vitaminpräparate zu konsumieren." Ferner sei es sinnvoll, Sport zu treiben und in der Sauna die Abwehrkräfte zu stärken. Stopp verzeichnet bislang keinen ungewöhnlichen Anstieg an Erkältungen in der Stadt. "Das Wetter ist aktuell trocken-kalt, das ist nicht so problematisch. Kritischer wird es, wenn der Winter endet, wenn es nass-kalt wird. Dann steigt die Anzahl von Erkältungen meist an." eck